Mobiles Navigationsgerät wird gerne gestohlen

Versicherung verweigert oft Schadenersatz

Navigationsgeräte sind eine wirksame Hilfe und das in fast allen europäischen Ländern. Inzwischen gibt es neben fest eingebauten Geräten mehr und mehr mobile Systeme. Vielfach ist das Navi sogar im Handy integriert. Dabei sind mobile Geräte den festeingebauten in Funktionalität und Genauigkeit praktisch ebenbürtig. Dennoch gibt es nach Informationen des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) Probleme. Für die Teilkaskoversicherung gelten mobile Navis als Zubehör und werden bei Diebstahl in der Regel nicht ersetzt. Und wer das Handy zur Navigation während der Fahrt in die Hand nimmt, macht sich strafbar.  
 
Die kleinen Routenfinder tragen zum flüssigen Verkehrsablauf bei und verhindern unnötigen Suchverkehr mit zusätzlichem Spritverbrauch. Die mobilen Geräte sind wegen der integrierten Satellitenempfangsantenne (GPS) meist variabel in einer Halterung hinter der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett befestigt. Dort sind sie aber für Diebe leicht erkennbar, bei denen sie als gut absetzbare Beute sehr begehrt sind.
 
Deshalb rät der KS, die mobilen Helfer beim Verlassen des Fahrzeuges mitzunehmen . Das schützt vor Diebstahl und Aufbruchbeschädigungen. Allerdings ist die Mitnahme des Monitors allein oft nicht ausreichend, weil Diebe aufgrund der sichtbaren Halterung vermuten können, dass die Navigationseinheit irgendwo im Wagen verstaut ist.
 
Was viele Autofahrer nicht wissen ist, dass sie schon dann gegen das Handy-Verbot am Steuer verstoßen, wenn sie das Handy in die Hand nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man telefoniert. Man darf auch nicht damit diktieren, Musik hören, Fotografieren - und natürlich auch nicht navigieren, zumindest nicht während der Fahrt.

Quelle: KS

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