Auto- und Wohnwagen-Reifen vor dem Urlaub prüfen

Bridgestone-Tipps für eine sichere Urlaubsfahrt

Die Sommerferien stehen vor der Tür, in einigen Bundesländern haben sie bereits begonnen. Millionen von Europäern machen sich auch in diesem Jahr wieder auf den Weg in die Sonne, viele auch mit dem Wohnwagen. In diesem Zusammenhang hat der Reifenhersteller Bridgestone einige Tipps für eine sichere Reise zusammengestellt.

Reifen mit zu wenig Luftdruck erhöhen das Sicherheitsrisiko

Jeder von uns kennt den Appell, doch die wenigsten halten sich wirklich daran: "Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Luftdruck, besonders vor langen Reisen." Es ist bewiesen, dass ein falscher Reifendruck nicht nur gefährlich, sondern auch teuer ist. Der häufigste Fehler ist ein zu niedriger Luftdruck, denn jeder Reifen verliert naturgemäß nach und nach Luft, ähnlich einem Luftballon. Ist der Reifendruck zu gering, kann der Fahrer leicht die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren.

Darüber hinaus verursacht ein zu geringer Reifendruck unnötige Kosten und Belastungen für die Umwelt. Durch die hohe Belastung und Hitzeentwicklung verschleißen die Reifen deutlich schneller: die Lebensdauer eines Reifens reduziert sich auf die Hälfte , wenn der Reifendruck von den empfohlenen 2,2 Bar auf 1,0 Bar sinkt. Zudem erhöht sich der Rollwiderstand der Reifen auf der Straße, was maßgeblich den Kraftstoffverbrauch erhöht und für steigende Emissionswerte sorgt. Um diesen negativen Effekten vorzubeugen, macht es auf jeden Fall Sinn, seinen Reifendruck regelmäßig zu überprüfen.

Auch die Reifen am Wohnwagen überprüfen

Wer in diesem Sommer mit einem Wohnwagen unterwegs ist, sollte den Reifen besondere Aufmerksamkeit widmen. Wohnwagen-Reifen sind normalen Pkw-Reifen sehr ähnlich, aber sie wurden für eine höhere Traglast und stärkere Seitenbelastungen entwickelt , um auch bei Wind Stabilität zu gewährleisten. Diese Unterschiede sind entscheidend - daher sollte man unter keinen Umständen normale Pkw-Reifen auf einen Wohnwagen montieren. Ein weiterer Unterscheid zu Pkw-Reifen ist, dass Wohnwagen-Reifen meist selten benutzt werden, manchmal sogar nur einmal im Jahr.

Die Reifenbeschaffenheit sollte deshalb sehr genau überprüft werden bevor die Reise losgeht. Der erste Blick gilt dem Profil - Steine in den Rillen können zum Beispiel zu Vibrationen des Fahrzeugs führen. Der Reifendruck sollte immer im kalten Zustand überprüft werden. Wichtig ist natürlich auch die Profilabnutzung. Viele Eigentümer gehen erst zu ihrem Reifenhändler, wenn die Reifenoberfläche bereits Risse aufweist. Das ist bereits viel zu spät. Auch ohne sichtbare Spuren auf der Oberfläche sollten Wohnwagen-Reifen durchschnittlich nach zehn Jahren ausgewechselt werden.

Sicheres Beladen

Auch beim Beladen des Wohnwagens sollte auf Sicherheitsaspekte geachtet werden. Eine gleichmäßige Verteilung der Ladung im Wohnwagen reduziert das Risiko der Instabilität und des "Zick-Zack"-Fahrens, unnötiges Gepäck sowie eine Überladung des Hecks sollten möglichst vermieden werden. Es ist nicht nur verboten, einen überladenen Wohnwagen zu fahren, sondern auch sehr gefährlich. Auf jeden Fall mit an Bord muss das Reserverad sein - man weiß nie, wann man es brauchen kann.

Studien zeigen, dass noch viel zu tun ist

Bedauerlicherweise überprüfen noch immer sehr viele Autofahrer ihre Reifen nicht regelmäßig. Im Rahmen der Verkehrssicherheits-Initiative "Erst Denken - Dann Lenken" hat Bridgestone gemeinsam mit der FIA Foundation seit 2005 mehr als 67.000 Reifenchecks in Europa durchgeführt. Die Ergebnisse sind erschreckend: mehr als 90 % der Autofahrer sind mit zu niedrigem Reifendruck unterwegs und 40 % fahren mit mindestens einem Reifen, der einen deutlich zu geringen Luftdruck aufweist.

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