Neues Regierungsprogramm - Autofahren bald nicht mehr leistbar

Schon wenige Tage nach Bekanntgabe der neuen Regierung kommen schon wieder die nächsten Vorschläge für eine weitere Belastung der Autofahrer von Rot/Schwarz auf uns zu.

Nachdem nun das Regierungsprogramm bekannt wurde, in dem die heimischen Autofahrer entgegen aller anderslautenden Versprechungen vor der Wahl wieder zur Kasse gebeten werden, obwohl sie bereits als Melkkühe der Nation gelten, ist die Aufregung entsprechend groß.

Neben Anpassungen bei der NoVA soll auch die motorbezogenen Versicherungssteuer angehoben werden, obwohl diese schon jetzt bspw. im Vergleich zu Deutschland in Österreich bei Mittelklasse- und Familienfahrzeugen  um über 80 Prozent höher ist. Daneben soll auch der Sachbezug bei Privatnutzung von Firmenfahrzeugen steigen.

Felix Clary, Sprecher der Automobilimporteure und Initiator des MFU: "Dass nun neben den bereits durchgesickerten Anschlägen auf die Autofahrer auch alle Außendienstmitarbeiter bestraft werden, die ein Firmenfahrzeug privat nutzen dürfen, ist ein weiterer Verteuerungsschlag, der nicht zu akzeptieren ist. Gleichzeitig wird eine andere langjährige Forderung der Autobranche nicht umgesetzt.

Die Luxustangente, also die steuerliche Anerkennung für betrieblich genutzte Pkw, die derzeit 40.000 Euro beträgt und an den Sachbezug gebunden ist, soll nämlich nicht erhöht werden. Es ist beschämend, dass so einschneidende Maßnahmen für einen großen Teil der Bevölkerung mit der betroffenen Branche und den Autofahrerclubs nicht abgestimmt werden. Man muss sich schon die Frage stellen, für wen Autofahren bald noch leistbar sein wird!"

Auf jeden Fall bleibt es für unsere Politiker leistbar, die auf Kosten der Steuerzahler Luxuslimousinen fahren und sich keinesfalls an die 40.000,- Euro-Grenze bei der Anschaffung ihres Dienstautos halten müssen.

Burkhard W.R. Ernst, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels und neben Clary ebenfalls Sprecher des MFU ist enttäuscht über die geplante Anhebung der Steuern: "Jetzt ist die Katze also aus dem Sack. Die Autofahrer werden wieder zur Kasse gebeten, obwohl vor den Wahlen versprochen wurde, keine neuen Massensteuern einzuführen. Angesichts dessen können wir nur hoffen, dass zumindest eine ausreichende Übergangsfrist bei der Implementierung dieser Maßnahmen eingeplant ist."

Bleibt zu hoffen, dass die Bürger in Österreich bei der nächsten Wahl nicht wieder auf die Wahlversprechen der derzeit regierenden Parteien hereinfallen. Den Beweis für die Unglaubwürdigkeit haben SPÖ und ÖVP mit den neuen Forderungen nach zusätzlicher Belastung der Autofahrer jetzt schon erbracht.

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