E10 ab Herbst auch in Österreich

In Deutschland ist der E10-Biosprit schon grandios gefloppt. Trotzdem besteht Umweltminister Berlakovich darauf, auch Österreich mit dem Flop zu beglücken.

Nachdem österreichische Politiker offenbar aus eigenen Fehlern nichts lernen, ist es klar, dass man auch nichts aus Fehlern anderer lernt und erst gar nicht versucht, es besser zu machen. Umweltminister Berlakovich ist daher bemüht, den schon sensationell in Deutschland gefloppten Biosprit E10 auch in Österreich an die Tankstellen zu bringen.

Der nächste Griff auf die Geldbörsen der Autofahrer ist damit schon vorprogrammiert. Und auch aus Umweltschutzsicht ist das Vorhaben mehr als fragwürdig - immerhin werden kostbare Lebensmittel dazu verwendet, um Sprit herzustellen. Dass auf diese Weise nicht nur das Benzin teurer wird, sondern auch die Lebensmittel, schreckt unsere Politiker offenbar ebenso wenig ab, wie die Tatsache, dass der E10-Treibstoff nicht einmal für alle Fahrzeuge verträglich ist.

Gegen jede Vernunft und wider den Erfahrungswerten aus anderen Ländern wird also versucht, etwas einzuführen, das niemand braucht und schon gar niemand möchte - außer einige Politiker, deren Luxuskarossen inkl. Sprit ohnedies vom Steuerzahler bezahlt werden. Laut Umweltminister sieht der Fahrplan so aus, dass der E10-Biosprit ab Herbst auch in Österreich eingeführt werden soll. Zum Glück gibt es aber sogar in den eigenen Reihen Skeptiker, und selbst Umweltschutzorganisationen warnen vor der Einführung von E10 und den daraus resultierenden Folgen.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so besteht zumindest noch ein Funken Hoffnung, dass dieser Unsinn nicht Realität wird und mit der Einführung des E10-Biosprit nicht schon wieder der nächste Anschlag auf die Geldbörsen der Bevölkerung gestartet wird.

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