Die 4 häufigsten Fahrfehler , die Treibstoff kosten

ÖAMTC-Tipps, wie man die Geldfresser austrickst

Ganz Österreich stöhnt unter den steigenden Lebenskosten. Neben Mieten und Lebensmitteln sind es auch die Spritpreise, die vielen schlaflose Nächte bereiten. " Wer sofort Geld sparen will, muss einige Fahrtipps beachten ", gibt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang Tipps zur Selbsthilfe. Die Clubtechniker haben die vier häufigsten Fahrfehler gelistet, die Sprit kosten. Basis für die Berechnungen ist ein Pkw mit 7,5 Litern Verbrauch, 13.500 Kilometer Jahresfahrleistung und damit einem Jahresverbrauch von rund 1.000 Litern. Der Dieselpreis wird mit 1,50 Euro angenommen.

" Fehlende Vorausschau " kostet rund 400 Euro im Jahr - "Das größte Spritspar-Potenzial liegt beim Fahrer", sagt der ÖAMTC-Cheftechniker. Wer vorausschauend und flüssig fährt, unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver vermeidet und früh hoch sowie spät herunterschaltet, spart bis zu zwei Liter Sprit auf 100 Kilometer.

" Zuwenig Reifendruck " verschlingt 102 Euro an Mehrkosten . "In Österreich sind rund 50 Prozent der Fahrzeuglenker mit falschem Reifendruck unterwegs", so Lang. "So verfährt man bis zu einem halben Liter Sprit auf 100 Kilometer." Deshalb rät der ÖAMTC, bei jedem Tankstopp den Reifendruck zu kontrollieren.

" Ganzjährig Dachboxen " verursachen einen Mehrverbrauch von bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer . Vor allem bei schnellerem Tempo sinkt die Tanknadel noch rasanter. "Deshalb Dachlasten wie Grundträger oder Dachboxen immer abnehmen, wenn sie nicht gebraucht werden", sagt der ÖAMTC-Cheftechniker.

" Vollbepackt " fließen rund 0,6 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer aus dem Tank. Entrümpeln ist die Devise - z.B. Schneeketten im Sommer und Reifen nach dem Reifenwechsel in der Garage verstauen. "Je leerer der Kofferraum, desto voller der Tank", so Lang.

Neben diesen Fahrtipps gilt es auch beim sinnvollen Einsatz von Zubehör wie Multimedia, Klimaanlage oder Sitz- und Standheizung einiges zu beachten. "Weniger ist mehr", sagt der ÖAMTC-Experte. "Die Klimaanlage ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor, aber sie braucht auch Sprit . Deshalb nur aktivieren, wenn es wirklich nötig ist und regelmäßig warten lassen."

In der Praxis kann man diese Tipps bei einem kombinierten ÖAMTC Fahrtechnik- und Spritspar-Training erfahren und durch das gezielte Training eine Spritersparnis von bis zu 15 Prozent bei gleicher Fahrzeit erzielen. Diese Trainings können in jedem ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum gebucht werden. Mit einer Förderung des Lebensministeriums kostet ein ganzer Trainingstag 95 Euro werktags, am Wochenende 115 Euro. Die Förderung gilt für die ersten 1.000 Anmeldungen. Weitere Informationen findet man unter www.oeamtc.at/spritspartraining . Im Internet sind auch direkte Anmeldungen möglich.

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