Geräte zum Sprit sparen

Benzinspargeräte und Schmiermittelzusätze in Tests wirkungslos

In Zeiten steigender Benzin- und Dieselpreise werden verstärkt "Sparwunder" in Form von Spritspargeräten oder Schmiermittelzusätzen beworben, die oft bis zu 20 Prozent Kraftstoff-Ersparnis versprechen . Die Hersteller dieser "Sparwunder" versprechen durch Beeinflussung von Zündung oder Kraftstoff nicht nur den Verbrauch zu senken, sondern auch die Leistung zu erhöhen. Der ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl mahnt aber zur Vorsicht: "Alle bisherigen Tests des ÖAMTC zeigen klar, dass diese sogenannten Wundermittel keinen Tropfen Sprit einsparen."

Die "Spritsparer" werden häufig über Zeitungsannoncen, Internet oder in TV-Dauerwerbe-Sendungen angeboten. "Die Spritspargeräte oder Schmiermittelzusätze kursieren immer wieder unter verschiedensten Namen. Häufig wird die Wirksamkeit mit fragwürdigen Testberichten und Aussagen untermauert. Bis dato konnte allerdings kein einziger Hersteller einen glaubhaften Beweis für die Richtigkeit der gemachten Aussagen bringen", weiß Kerbl.

Ohne einen Cent auszugeben, lässt sich Sprit durch den Fahrstil einsparen . Das Motto sollte beim Fahren lauten: "Gleiten statt hetzen". Wer vorausschauend fährt, früh in den nächsten Gang schaltet und keine Ampelsprints hinlegt, spart bares Geld in Form von selteneren Tankstopps. Auch unnötiger Ballast im Kofferraum oder der nichtbenötigte Dachträger steigern unnötig den Verbrauch.

Quelle: ÖAMTC

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