Neue Einreisebestimmungen nach Ungarn gültig

Die aufklebbare Vignette hat ausgedient und wird von einer Elektronischen abgelöst

Wenn man eine Reise tut, dann kann man seit 1. Jänner vor allem in Ungarn mit Überraschungen konfrontiert werden. "Diese können die unterschiedlichsten Bereiche betreffen", erklärt Erika Kabourek.Weitere Neuerungen und Infos zu den einzelnen Urlaubsländern findet man auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at/reise .

  • E-Vignette : "In Ungarn hat die aufklebbare Vignette ausgedient , sie wird von einer elektronische abgelöst", erklärt ÖAMTC-Touristikerin. E-Vignetten können weiterhin in den Kundendienst-Büros und an den Verkaufsstellen, bei autorisierten Wiederverkäufern, Tankstellen , per SMS , Internet oder Telefonanruf erworben werden. Nach dem Kauf erhält man einen Beleg bzw. eine Bestätigungsnachricht , die ein Jahr lang , gerechnet vom ersten Tag der Gültigkeit, aufbewahrt werden muss. "Bei dem elektronischen Vignettensystem ist es ganz wichtig, dass der Kunde vor dem Kauf die Richtigkeit der Daten, wie Fahrzeugkennzeichen, kontrolliert", sagt Kabourek.
  • Vignettenpreise : Wer für Tschechien eine Vignette braucht, muss heuer tiefer in die Tasche greifen, je nach Vignettenart von 0,80 Euro bis 3,80 Euro. In der Slowakei bleiben die Vignettenpreise unverändert. Das Jahrespickerl in der Schweiz wird sogar um 1,50 Euro billiger und schlägt mit 25 Euro zu Buche.
  • Warnweste : Seit 1. Jänner 2008 müssen in Ungarn bei schlechten Sichtverhältnissen nun auch Fußgänger außerhalb vom Ortsgebiet eine Warnweste tragen. Für Radfahrer gilt die Warnwestenpflicht schon seit 1. Juni 2007.
  • Strafeinhebung : Die ungarische Polizei ist nicht befugt, Strafgeld vor Ort einzuheben. "Besteht ein Urlauber darauf, seine Strafe bar zu bezahlen, kommt das einem Bestechungsversuch gleich", erklärt die ÖAMTC-Touristikerin.
  • Tabakerzeugnisse : Seit 1. Jänner 2008 gelten neue Bestimmungen für die private Einfuhr von Tabakerzeugnissen. "Wenn auf den Packungen keine deutschsprachigen Warnhinweise aufgedruckt sind, darf man nur eine Stange Zigaretten (200 Stück) oder 50 Stück Zigarren importieren . Ein Aufkleber auf der Zigarettenschachtel reicht nicht, um die übliche Richtmenge von 800 Stück einführen zu dürfen", weiß die ÖAMTC-Touristikerin. Diese neue Bestimmung gilt innerhalb der EU, auch bei Flugreisen. Aus allen Drittstaaten dürfen 200 Stück Zigaretten eingeführt werden. Diese Mengenbeschränkung gilt auch, wenn die Warnhinweise in deutscher Sprache aufgedruckt sind (etwa bei der Einfuhr von Zigaretten aus der Schweiz). Kontrollen können jederzeit in Österreich durch Polizei oder Zollverwaltung stattfinden . Wird man mit mehr als einer Stange Zigaretten aus dem EU-Ausland, auf deren Schachtel kein deutscher Warnhinweis aufgedruckt ist, erwischt, droht neben der Beschlagnahmung auch eine Strafe der Bezirksverwaltungsbehörde. Wenn man in Österreich seinen Wohnsitz hat , dürfen aus der Slowakei, Ungarn und aus dem Samnauntal (Schweiz) weiterhin nur 25 Stück eingeführt werden (außer man kommt per Flugzeug, z.B. aus Budapest oder Kosice).

ÖAMTC

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