Kroatien-Urlauber aufgepasst: Strengere Kontrollen an Schengen-Außengrenze

Längere Staus sind zu erwarten

Ab Freitag, 7. April 2017, müssen sich Reisende auf deutlich stärkere Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Raumes einstellen. Am stärksten betroffen werden Autoreisende in Kroatien sein: Sie müssen bei ihrer Heimreise an den Grenzen zu Slowenien mit intensiven Überprüfungen rechnen.

"Um Probleme zu vermeiden, sollten Kroatien-Urlauber unbedingt gültige Ausweispapiere dabei haben", rät ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer. "Auch mitreisende Kinder müssen eigene Dokumente haben - Eintragungen in den Pass eines Elternteils werden nicht anerkannt." Besonders in der Hauptreisezeit können längere Staus entstehen. Gefährdet sind vor allem die Übergänge Dragonja auf der Hauptroute nach Istrien sowie die Grenzstellen Obrezje (Autobahn Zagreb - Ljubljana) und Macelj (Route Zagreb - Ptuj - Maribor).

Der Hintergrund: Ab 7. April 2017 sind die Behörden verpflichtet, bei der Einreise ins Schengen-Gebiet die Ausweisdokumente mit digitalen Datenbanken zu vergleichen. Zum Schengen-Raum gehören alle EU-Staaten - ausgenommen Kroatien, Großbritannien, Irland, Rumänien, Bulgarien und Zypern sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island.

Quelle: ÖAMTC

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