Licht am Tag : Bestimmungen im Ausland

Wer Strafen vermeiden will, muss sich informieren

Seit 15. November 2005 gilt in Österreich Licht am Tag. Es gibt aber auch zahlreiche andere europäische Länder, in denen untertags das Fahren mit Licht vorgeschrieben ist. "Zum Beispiel startet unser Nachbar Tschechien am 1. Juli 2006 mit der ganzjährigen Lichtpflicht", sagt Erika Kabourek von der ÖAMTC-Touristik.

Die örtlichen Bestimmungen zu kennen ist wichtig, um Strafen zu vermeiden. Das zeigen Beispiele aus Ungarn, wo die Polizei Autoreisende strafen wollte, die mit Tagfahrleuchten unterwegs gewesen sind. Und das, obwohl Abblend- als auch Tagfahrleuchten - laut dem ungarischen Partnerclub des ÖAMTC - akzeptiert werden, und lediglich ein Fahren ohne Licht am Tag bestraft werden darf. "Umso wichtiger ist es, dass man für den Fall einer Auseinandersetzung mit der Polizei die Verkehrsbestimmungen kennt", rät Kabourek. Eine Übersicht über diese Informationen, von Andorra bis Zypern, finden Sie hier auf der ÖAMTC Webseite ...

Die Länderbestimmungen im Überblick:

  • Verpflichtend muss das ganze Jahr über das Licht in folgenden Ländern eingeschaltet sein: Dänemark, Estland, Finnland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Mazedonien, Norwegen, Russland, Schweden, Slowenien, Ungarn und ab 1. Juli 2006 in Tschechien.
  • Zeitlich begrenzte Regelungen gibt es in Polen vom 1. Oktober bis Ende Februar, in Litauen vom 1. November bis zum 1. März und in der Slowakei vom 15. Oktober bis 15. März.
  • Die Schweiz hat bereits seit längerem eine Empfehlung zu Licht am Tag ausgesprochen, ebenso Frankreich, das 2006 entscheiden will, ob eine ganzjährige Lichtpflicht eingeführt werden soll. Dritter im Bunde der "Empfehlungen" ist Deutschland.
  • Mehrere Länder wie Weißrussland, Bulgarien, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Türkei und Zypern geben überhaupt keine Lichtbestimmungen vor.
  • In vielen Ländern gilt Licht am Tag für einspurige Fahrzeuge - Biker sind gut beraten, die Lichtpflicht zu beachten, da der Strafrahmen von zehn Euro in Deutschland bis zu max. 300 Euro in Portugal reicht.

Außerdem schreiben einige Länder wie Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Tschechien, Bosnien-Herzegowina und Spanien die Mitnahme von einem Set Ersatzglühbirnen vor ", sagt die ÖAMTC-Touristikerin. Für Frankreich und die Slowakei wird die Mitnahme empfohlen. Eine kuriose Bestimmung gibt es in Portugal: Dort müssen alle Kraftfahrzeuge lediglich auf der Straße IP 5, die von der spanischen Grenze bei Vilar Formoso nach Aveiro führt, untertags das Licht eingeschaltet haben.

Ausführliche Informationen zu Bestimmungen rund um Licht am Tag findet man auf der Webseite des ÖAMTC.

Quelle: ÖAMTC

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