VKI-Erhebung: Preise fürs Skifahren in Österreich

In Kitzbühel ist die Tageskarte mit 57 Euro am teuersten.

"Skifahren wird immer teurer". Diese Aussage lässt sich leider jedes Jahr wiederholen. Den Beweis dafür liefert der aktuelle Skigebiete-Preisvergleich des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Dabei wurden die Kosten für die Wintersaison 2018-2019 in mehr als 100 Wintersportgebieten in Österreich erhoben. Das Ergebnis: Die Preise der Tageskarten für Erwachsene wie auch der 6-Tages-Tickets steigen im Schnitt stärker als die Inflation. Darüber hinaus hat der VKI auch die Preise in jeweils 10 grenznahen Skigebieten in der Schweiz, Bayern und Südtirol erhoben.

Das teuerste Skigebiet in Österreich in diesem Winter ist Kitzbühel mit 230 Pistenkilometern. In der Gamsstadt sind diese Saison schon 57 Euro für eine Erwachsenen-Tageskarte zu bezahlen - um 2 Euro mehr als im Vorjahr. Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist den Tirolern mit 55 Euro dicht auf den Fersen und bietet sogar 270 Kilometer Skipisten. Den dritten Platz am Stockerl für die Erwachsenen-Tageskarte teilen sich Arlberg (305 Km), Sölden (144 Km) und Ischgl/Samnaun (239 Km) - die Karte kostet hier jeweils 54,50 Euro. Ischgl hat dafür in der Wertung der teuersten 6-Tages-Skipässe für Erwachsene mit 298 Euro und 50 Cent die Skispitzen vorne.

Wer sich mit weniger Pistenkilometern zufrieden gibt, kommt deutlich günstiger davon. Von den 102 verglichenen österreichischen Skigebieten ist Raggal am preiswertesten. Die sieben Kilometer des Vorarlberger Skigebietes carvt ein Erwachsener für 22 Euro am Tag hinunter. Aber auch etwas zentraler in Österreich lässt sich bei moderaten Preisen ein Wintersporttag erleben. Der Königsberg etwa in Hollenstein an der Ybbs gibt 14 Pistenkilometer her, die sich um 26 Euro hinuntergleiten lassen.

Im Vergleich mit grenznahen Skigebieten in Südtirol, Bayern und der Schweiz zeigt sich, dass Skifahren sogar noch teurer sein kann als in Österreich. In St. Moritz, Davos, Lenzerheide und Flims-Laax-Fallera kosten die Tagestickets umgerechnet zwischen 61 und 74 Euro. St. Moritz orientiert sich neuerdings an der Nachfrage. Je mehr auf der Piste los ist, desto teurer werden die Liftkarten. Außerdem gibt es einen Frühbucherrabatt von bis zu 30 Prozent, wenn mindestens 15 Tage vor dem Benützen der Skischaukel gekauft wird.
In Bayern und Südtirol werden die Karten wie bei uns noch konventionell berechnet. Die Italiener haben mit Österreich vergleichbare Preise, allerdings sind dort die Skigebiete kleiner. Unsere deutschen Nachbarn können mit etlichen nicht allzu großen Skigebieten zu recht günstigen Preisen punkten.

Die ausführlichen Testergebnisse aller Skigebiete gibts online auf www.konsument.at .