Für Kinder ist Urlaubsfahrt mit dem Auto anstrengend

So machen Sie die Fahrt für sich und die Kinder erfreulicher

Urlaub, blauer Himmel und Sonnenschein - endlich raus aus dem Alltag. Aber dann leider endlose Staus auf den Straßen: Wartezeit , die halbe Strecke noch vor sich und quengelnde Kinder hinter sich. Da bleibt die Vorfreude auf die freien Tage wortwörtlich auf der Strecke. Reisefrust statt Urlaubslust? Nein, das muss nicht sein, denn wer die Reise mit dem Nachwuchs von Anfang an gut vorbereitet und sorgfältig plant, spart letztendlich Zeit und Nerven.

Dazu einige Tipps
Quelle: TÜV

  • Bei der Streckenkalkulation sollte bedacht werden, wie man die wärmsten Tageszeiten und die größten Staustrecken umgehen kann. Hilfreiche Hinweise geben die Stauprognosen der Automobilclubs und die Meldungen im Verkehrsfunk. Wer am frühen Morgen startet, kann die kühleren Stunden ausnutzen.
  • Viel häufiger als die Großen brauchen die Kleinen eine Pause . Mehr Zeit einplanen und rechtzeitig einen Zwischenstopp einlegen, empfehlen daher Fachleute. Das "Wie" spielt hier eine entscheidende Rolle, denn die Junioren müssen sich richtig austoben und frische Luft schnappen können. Nach jeweils zwei Fahrstunden und vor allem nach Stau- und Hitzestrapazen sollte eine Rast gemacht werden, in denen sich alle Mitfahrer die Beine vertreten, etwas essen und trinken können. Besonders bekömmlich sind leichte, fettarme Speisen wie Vollkornbrot, Müsliriegel, Obst und Gemüse . Um den Durst zu löschen, kann man Getränke wie Früchtetees, Obstsäfte mit wenig Zucker oder Mineralwasser ohne Kohlensäure mitnehmen. Die geliebte Tafel Schokolade und der Schokoriegel haben im Reisegepäck nichts zu suchen, denn sie schmelzen im Auto wie Eis in der Sonne. Eine bessere Alternative dazu sind Butterkekse oder Waffeln .
  • Ist die Sitzposition für das Kind bequem und die Rückhalteeinrichtung richtig justiert? So lauten die wichtigsten Fragen vor dem Start. Sind die Autotüren mit einer Kindersicherung versehen, sollte diese vor der Abfahrt aktiviert werden.
  • " Wer sitzt wo? ", lautet eine weitere Frage. Die Kinder sind auf der Rückbank am sichersten aufgehoben. Wenn möglich, sollte sich ein Erwachsener zu ihnen setzen und helfen, die aufkommende Langeweile zu vertreiben . Dies kann mit einer Aufmunterung oder durch gemeinsame Spiele wie zum Beispiel dem bekannten "Autonummern-Raten" oder " Ich sehe was, was Du nicht siehst " geschehen.
  • Noch ein Tipp: Wenn das Kuscheltier und geeignetes Spielzeug mit an Bord sind, lässt sich das Langeweile-Problem der Kleinen leichter lösen. Ältere Kinder kommen vielleicht mit einem spannenden Buch oder ihrer Lieblingsmusik aus dem Mp3-Player besser über die "Durststrecke".
  • Dringend wird davor gewarnt, Kinder alleine im Wagen zu lassen. Schon so manches Auto ist plötzlich losgerollt , weil Junioren diverse Hebel und Knöpfe ausprobiert haben. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass es den Kleinen im Auto zu heiß oder übel wird und dann kein Erwachsener da ist, der helfen kann.

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