Verkehrsstrafen in Italien 2009 massiv erhöht

Wer nicht bar zahlen kann, dem wird das Auto bis zu 60 Tage lang "stillgelegt".

Italien

ist nach Kroatien das beliebteste Ziel der Österreicher, die mit dem Auto in den Urlaub fahren. Besonders zu Fenstertagen wie Fronleichnam am kommenden Donnerstag fahren viele Urlauber und Ausflügler nach "Bella Italia". Diese seien gewarnt! "Seit März dieses Jahres hat Italien seine ohnehin schon drakonischen Verkehrsstrafen weiter verschärft ", berichtet der ARBÖ. Wer seine Geldstrafe nicht sofort bar zahlen kann, dem kann das Auto bis zu 60 Tage "stillgelegt" werden.

Wer Glück und eine Bankomat-Karte hat, wird von der Polizia di Stato noch bis zum nächsten Bankomat eskortiert. Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Solange die Geldstrafe nicht beglichen wird, wird das Auto stillgelegt, und das kann bis zu zwei Monaten dauern. Das Fahrzeug wird aufbewahrt und die Autobesitzer müssen auch noch für die Kosten der Unterbringung aufkommen. Weitere Verschärfung: Wer das Tempolimit in Italien über 40 km/h überschreitet, verliert zusätzlich zur Geldstrafe auch noch den Führerschein für einen Monat. Das trifft auch Ausländer.

Wie hoch die Strafen in Italien sind, zeigt ein Blick auf die Alkoholdelikte: Aber Achtung: Wer alkoholisiert einen Unfall baut, muss doppelt soviel Geldbuße zahlen. Zudem wird der PKW 90 Tage lang beschlagnahmt, wobei auch noch die Aufbewahrungskosten zu bezahlen sind. Wer Behörden gegenüber den Alkoholtest verweigert , muss mit Geldstrafen zwischen 2.500 und 10.000 Euro rechnen.

  • Autolenker, die in Italien mit einem Alkoholisierungsgrad zwischen 0,5 und 0,8 g/l aufgehalten werden, zahlen 500 bis 2.000 Euro Strafe. Darüber hinaus wird der Führerschein drei bis sechs Monate lang entzogen.
  • Liegt die Alkoholisierung zwischen 0,8 und 1,5 g/l sind es 800 bis 3.200 Euro und es drohen Gefängnisstrafen bis zu drei Monate. Der Führerschein ist sechs bis zwölf Monate weg.
  • Wer über 1,5 g/l intus hat, muss 1.500 bis 6.000 Euro Strafe zahlen und bis zu einem halben Jahr einsitzen. Der Führerschein ist ein bis zwei Jahre weg.

Quelle: ARBÖ

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