Das Auto ist und bleibt das bevorzugte Verkehrsmittel

54 Prozent der Autofahrer sind bereit, für sauberen motorisierten Individualverkehr etwas mehr auszugeben

81 Prozent aller EU-Bürger verfügen über ein Auto im eigenen Haushalt, und für 51 Prozent stellt der Personenwagen das Hauptverkehrsmittel dar, auf das sie auch in Zukunft ungern verzichten wollen. Das ergab eine EU-weite Umfrage unter 26.000 Europäern in allen 27 Mitgliedsländern.

21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vorwiegend öffentliche Verkehrsmittel nutzen, 23 Prozent gehen zu Fuß oder fahren Rad und zwei Prozent favorisieren das motorisierte Zweirad für tägliche Fahrten.

28 Prozent der Autofahrer wären nach einer Verbesserung der Fahrpläne der Öffentlichen Verkehrslinien bereit, ihr Fahrzeug häufiger stehen zu lassen . Fast ein Viertel (22 Prozent) meinte jedoch, auch weiterhin ihr Auto unter allen Umständen unvermindert oft zu nutzen.

Treibstoff sparen heute schon die meisten, allerdings eher durch einen geänderten Fahrstil als durch Verzicht auf das Auto . Die Mehrzahl der EU-Bürger (78 Prozent) ist der Meinung, dass der Autotyp und die Art seiner Nutzung Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Wirksamste Polit-Maßnahme zur Reduzierung von CO2- Emissionen ist in den Augen von 35 Prozent der Befragten der ausschließliche Verkauf von schadstoffarmen Fahrzeugen . 30 Prozent halten steuerliche Begünstigungen für "saubere" Autos sowie für Biotreibstoffe für zweckmäßig.

54 Prozent sind auch bereit, für sauberen motorisierten Individualverkehr etwas mehr auszugeben , aber nur 9 Prozent könnten sich mit einer Erhöhung jenseits der 10-Prozent-Marke anfreunden. Einnahmen aus der Nutzung der Straßeninfrastruktur sollten für 40 Prozent vorrangig in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs fließen, 36 Prozent sähen es lieber, dass das Straßensystem damit verbessert wird.

auto-reporter

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