Autos, die es bei uns nicht gibt, die aber cool wären

Viele Fahrzeuge finden nicht mehr den Weg nach Österreich, wir zeigen von drei Marken je zwei Modelle, auf die wir leider verzichten müssen.

Europa und insbesondere Österreich verkommt immer mehr zum automobilen Dritte-Welt-Land. Viele Hersteller verzichten darauf, durchaus interessante Fahrzeuge zu uns zu bringen.

Während diese in anderen Ländern große Erfolge feiern, bleiben uns die teilweise sehr spaßigen, teilweise aber auch sehr nützlichen und effizienten Fahrzeuge verwehrt.

Wir haben einen Blick über den Tellerrand gemacht und zeigen sechs Modelle, die auch bei uns durchaus guten Chancen hätten, Freunde zu finden, wenn die Steuern in Österreich nicht so exorbitant hoch wären bzw. der Markt interessanter für die Hersteller wäre, so wie im Falle von Genesis .

Die noble Hyundai-Tochter ist nämlich in anderen europäischen Ländern schon vertreten, in Österreich sucht man die luxuriösen Fahrzeuge aber vergebens.

Dabei verfügt Genesis als einziger Premiumhersteller abseits der deutschen Marken schon jetzt über ein großes Elektroauto-Angebot.

Für Limousinen-Fans gibt es den Electrified G80, der eine sehr interessante Alternative zum Mercedes EQE wäre. Der mit einem elektrischen Allradantrieb ausgerüstete Luxusliner verfügt über 370 PS (272 kW) und hat eine 87,2 kWh große Batterie an Bord.

Noch etwas stärker ist der Electrified GV70, der mit einer Gesamtleistung von 435 PS (320 kW) aufwarten kann. Er verfügt zwar nur über eine 77,4 kWh große Batterie, wäre aber sicher auch eine attraktive Alternative am E-Auto-Markt.

Zwei interessante Modelle hat auch Nissan im Programm, die aber beide nicht in Europa erhältlich sind. Ein Highlight wäre sicher der neue Nissan Z, der als Nachfolger des 370 Z wieder mehr auf Sportlichkeit als bisher getrimmt ist.

Der neue Z soll mit knackigen Proportionen und viel Fahrspaß die Kunden begeistern, bei uns bleibt einem das Vergnügen aber leider verwehrt.

Mehr für die Familie geeignet wäre der Nissan Serena, der vor vielen Jahren auch bei uns einmal erhältlich war. Jetzt ist der praktische Van nur noch in Asien verfügbar, was sehr schade ist.

Immerhin stirbt die Spezies der praktischen Vans bei uns immer mehr aus. Dabei kann man den Serena auch mit der ePower-Motorisierung haben, die bei uns im Qashqai oder X-Trail verfügbar ist.

Das moderne Design und der geräumige Innenraum würden sicher auch in Europa und Österreich die Kunden überzeugen.

Zwei Highlights, die es nicht in Europa gibt, hat auch Toyota im Programm. Zum einen den neuen Toyota Crown, der als sportliche Limousine mit Hybrid-Antrieb sowohl für Fahrspaß, als auch für viel Effizienz sorgt.

Das Fließheck verleiht der Limousine einen sehr sportlichen Look, und er könnte als dynamischer Bruder des Camry sicher auch bei uns so einige Kunden ansprechen.

Nicht ganz so effizient ist hingegen der Toyota Sequoia, der als Full-Size-SUV vor allem gegen Chevrolet Tahoe oder Ford Expedition ins Rennen um die Gunst der Käufer gegangen ist.

Der riesige SUV wirkt sehr modern und bietet auch bis zu sieben Personen Platz. Leider vereiteln auch hier die starke Motorisierung und die damit verbundenen hohen Steuern eine Verbreitung bei uns.

Aber wie schon eingangs erwähnt, mit der bei uns vorherrschend autofeindlichen Politik werden wir immer weiter zum Dritte-Welt-Land in Bezug auf die Auswahl bei Autos werden.