Der hohe Benzinpreis und seine Auswirkungen

Kommentar. Die explodierenden Energiepreise, allen voran die Kosten für Treibstoff, werden nicht nur das Leben der Autofahrer beeinflussen.

Der Ukraine-Krieg hat die Welt nicht nur in Angst und Schrecken versetzt, er hinterlässt auch bei uns seine Spuren.

Neben den Kosten für Strom und Gas ist vor allem der Preis für Treibstoffe explodiert. Über 2,- Euro für Diesel treiben jedem Autobesitzer beim Tanken die Tränen in die Augen.

Wer jetzt überlegt, auf ein Elektroauto umzusteigen, sollte aber aufpassen: Auch die Strompreise sind gestiegen, und je mehr Menschen auf ein Elektroauto setzen, umso teurer wird auch der Strom werden.

Aber nicht nur für Autobesitzer haben die Treibstoffkosten dramatische Folgen, auch alle anderen Menschen werden zukünftig viel tiefer in die Taschen greifen müssen.

Was unsere Politiker nämlich gerne vergessen ist, dass die teuren Treibstoffe auch alle anderen Preise in die Höhe treiben werden.

Egal ob Produktion oder Handel, alle Unternehmen sind auf Lkw angewiesen. Ein Lkw mit einem Tankvolumen von 500 Litern hat bis vor Kurzem noch rund 700,- Euro für das Volltanken bezahlt, jetzt sind es 1.070,- Euro.

Wenn ein Betrieb 50 Lkw im Einsatz hat und nur einmal pro Woche volltankt, sind dies schon Mehrkosten von rund 75.000,- Euro, die fällig werden. Schon wer 1 + 1 zusammenzählen kann, wird sehen, dass diese Kosten sicher nicht vom Unternehmer geschluckt werden, sondern auf die Produkte aufgeschlagen werden müssen.

Damit wird bald von der Semmel bis zum T-Shirt alles teurer werden, was man im täglichen Leben so braucht. Menschen mit geringem Einkommen werden sich also auch ganz ohne ein Auto die Frage stellen müssen, ob sie satt werden oder es warm haben möchten.

Während zum Beispiel in den Niederlanden die Steuern auf Treibstoffe gesenkt werden, tut sich in Österreich natürlich nichts, was den Bürger auch nur in irgendeiner Weise helfen würde.

Ganz im Gegenteil, die Grünen lassen sicher die Champagnerkorken knallen, weil jetzt endgültig den meisten Menschen das Autofahren so richtig vermiest worden ist, und halten weiter an der CO2-Abgabe, die Mitte 2022 starten soll, fest.

Was interessieren unsere Politiker auch die Menschen in diesem Land, sie selbst haben mit den höchsten Politiker-Gehältern weit und breit ja kein Problem, sich alles leisten zu können was sie wollen.

Das einzige, woran unsere Regierung denkt, sind vielleicht Umfragen, die herausfinden sollen, welches Tier unserem Bundeskanzler am ähnlichsten ist, oder sie sind auf der Suche nach einem neuen Minister.

Die Namen der einzelnen Minister muss man sich ja schon längst nicht mehr merken, die Tinte von der Unterschrift des Bundespräsidenten bei der Angelobung ist meist ja nicht mal noch trocken, ist schon der nächste am Start.

So sollten wir uns alle auf harte Zeiten einstellen, die Kosten werden weiter fröhlich explodieren, und unsere Politiker werden auch in Zukunft für die Entlastung der Menschen in diesem Land das tun was sie am besten können: Nichts!