Heckleuchten-Prototyp: OLEDs in Form gebracht

Durch den Einsatz organischer Leuchtdioden (OLEDs) im Automobil werden sich in puncto Licht-Design bereits in naher Zukunft eine Vielzahl neuer Gestaltungsmöglichkeiten ergeben.

Diese erweitert Lichtexperte HELLA nun deutlich durch die Integration gebogener OLED-Module in einem Heckleuchten-Prototypen. Insgesamt 28 dieser unterschiedlich geformten OLED-Module erzeugen so dreidimensionale, leuchtende Strukturen. Das in Kooperation mit BMW und LG Chem entstandene Designmuster ist erstmals auf der Light + Building, der weltgrößten Messe für Licht- und Gebäudetechnik in Frankfurt am Main zu sehen.

Organische Leuchtdioden bestehen aus ultradünnen, organischen Halbleiterschichten, die diffuses, homogenes sowie blendfreies Licht emittieren. Im Gegensatz zur LED, die Licht punktuell emittiert, ergeben sich durch den flächenförmigen Charakter der OLED vielfältige, neue Möglichkeiten in Bezug auf Design und Gestaltung im und am Automobil.

Die gebogene Form der organischen Leuchtdioden wurde durch den Einsatz eines flexiblen OLED-Substrats erzielt, das im Gegensatz zu den bisher verwendeten starren Glas-Substraten nahezu dreidimensionale Formen mit Biegeradien von wenigen Millimetern erlaubt. HELLA entwickelt Technologien, die es ermöglichen, aus einer flexiblen organischen Leuchtdiode ein starres gebogenes OLED-Modul zu erzeugen. Auf diese Weise kann das Potential dieser neuen, innovativen Lichtquelle weiter ausgeschöpft werden. (dpp-AutoReporter)

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