Das 8-Punkte-Rettungsprogramm für die Deutsche Autoindustrie

In einem Gastbeitrag für Focus-Online fordert Michael Haberland Maßnahmen ohne Denkverbote: CO2-Steuer weg, Strompreise und Mehrwertsteuer runter. Die Automobilindustrie ist Deutschlands größter Wirtschaftszweig und individuelle Mobilität ist in Krisenzeiten wichtiger denn je.

In einer Krisensituation wie jetzt, wäre es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, die Menschen, Autofahrern und Industrie zugleich zu Gute kommen würden.
Es müsse möglichst schnell aber auch nachhaltig wieder für eine Normalität in der Gesellschaft und Wirtschaft gesorgt werden.
Das Auto als Deutschlands meist genutztes Verkehrsmittel spiele dabei eine sehr wichtige Rolle.

Es gelte so schnell wie möglich einige Restriktionen und Maßnahmen der Bundesregierung und auch einige Auflagen der Europäischen Union zu entschärfen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Mobilität der Bürger müsse auch weiterhin gewährleistet bleiben.

Die Automobilindustrie und damit auch die Wirtschaft in Deutschland müssten entlastet und erhalten werden, schreibt Dr. Michael Haberland in einem als Gastbeitrag veröffentlichten Bericht auf Focus-Online .
Der studierte Betriebswirtschafter (Schwerpunkte empirische Wissenschaften und Informations- und Kommunikationswissenschaften) ist Gründer und Präsident des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V.

Das Auto wäre in der Corona-Krise das sicherste Transportmittel, das vor einer möglichen Infektion mit dem Virus schützt. Dabei sollte es der Meinung von Michael Haberland nach keine Denkverbote geben und er liefert acht Vorschläge für Sofortmaßnahmen .

Darunter sind unter anderem die Aussetzung des CO2-Flottengrenzwerts von 95 g/km für PKW, der weder realistisch noch umsetzbar wäre und zu horrenden Strafzahlungen bei Nichteinhaltung führen würde – gerade in Zeiten wie diesen eine massive Belastung der Industrie. Die Einhaltung der Klimaziele wäre aufgrund des wirtschaftlichen Abschwung ohnehin nicht in Gefahr .

Weiters schlägt er die Abschaffung der Dieselfahrverbote in Städten vor, denn die trotz drastischer Verkehrsreduzierung aktuell sogar gestiegenen Stickoxid-Werte würden die Annahme widerlegen, dass Dieselfahrzeuge der relevante Auslöser für die Überschreitung wären.

Der Schweizer Wetter-Moderator Jörg Kachelmann hat schon lange die fälschlicher Weise als besonders "ökologisch" beworbenen Holzöfen in Verdacht . In Zeiten der Pandemie bleiben die meisten Leute sicherheitshalber zu Hause, wodurch die Holzöfen nun wesentlich häufiger und länger in Betrieb sind.

Den Gastbeitrag von Michael Haberland mit allen 8 Vorschlägen lesen Sie hier auf Focus-Online .