Spyker verkauft Sportwagen-Sparte und konzentriert sich auf Saab

Um die Entwicklung der im letzten Jahr von General Motors übernommenen schwächelnden Marke Saab vorantreiben zu können, will der niederländische Eigentümer Spyker seine Sportwagen-Produktion abstoßen.

Der Russe Wladimir Antonow, Besitzer der britischen Investment-Firma CPP Global Holdings Ltd., wird als Käufer genannt. Zugleich könnten dadurch Schulden und Zinszahlungen reduziert werden.

Antonow sollte schon damals an der Saab-Übernahme beteiligt werden. Dies scheiterte jedoch am Gegenwind aus den USA. Der US-Geheimdienst CIA hatte interveniert, weil Antonow Verbindungen zu Mafiakreisen nachgesagt wurden, berichtet das "Handelsblatt".

Wie Spyker-Chef Victor Muller mitteilte, soll der russische Investor 15 Millionen Euro für die Sportwagensparte bezahlen. Auch an eventuellen Gewinnen bis zur Maximalhöhe von 17 Millionen Euro sollen die Niederländer bis 2016 beteiligt werden.

auto-reporter.net/br

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