Stuntfahrer für einen Tag: Zu Besuch bei der Crew von "Alarm für Cobra 11"

Auf dem FTL Gelände in Aldenhoven werden die Auto-Stunts für viele Filme und Serien gemacht. Wir konnten im Rahmen eines kleinen Workshop unser Können als Stuntfahrer testen.

Ein Actionfilm wäre kein Actionfilm ohne Autoverfolgungsjagden oder andere spektakuläre Stunts mit Autos. Im Rahmen der Nissan NISMO-Testfahrten hatten wir jetzt Gelegenheit, uns von der Stuntcrew, die auch bei "Alarm für Cobra 11" mitarbeitet, zeigen zu lassen, wie man auf einen fahrenden LKW auffährt und wie ein richtiges Auto mit Fernsteuerung gelenkt werden kann.

Für die Vorführung am FTL Gelände in Aldenhoven wurde ein Nissan Juke NISMO mit dem aus Filmen bewährten Equipment versehen, damit er von einem dahinter fahrenden Auto ferngesteuert werden kann.

Im "Verfolgerfahrzeug" sind beim Beifahrer ein Lenkrad, wie man es von PC und Playstation her kennt, sowie ein Gas- und Bremspedal angebracht.

So kann aus dem Verfolgerfahrzeug das voraus fahrende Fahrzeug bestens dirigiert werden. Im Film ist die am Fahrersitz des ferngesteuerten Autos untergebrachte Technik nicht mehr zu sehen, auch wenn der Aufbau, wie auf den Fotos ersichtlich, schon sehr gewaltig aussieht.

Wir hatten dann auch die Gelegenheit, den Juke NISMO ferngesteuert zu bewegen, was gar nicht so einfach ist. Man muss sehr genau darauf achten, dass man nicht die gleichen Fahrübungen ausführt, wie das Auto, in dem man sitzt, zudem ist natürlich der Überblick aus dem Verfolgerfahrzeug nicht so gut, wie wenn man selbst hinter dem Steuer sitzt.

Die ferngesteuerten Autos kommen immer zum Einsatz, wenn es darum geht, ein Auto mit sehr hoher Geschwindigkeit zu crashen oder einen Abhang hinunter zu fahren. Während der eigentliche Stunt in wenigen Sekunden vorbei ist, dauert die Vorbereitung hingegen viele Stunden.

Etwas einfacher in der Umsetzung ist dann der Stunt, den wir ebenfalls nachfahren durften. Wer Knight Rider kennt, wird sich sicher noch erinnern, wie Michael Knight mit dem sprechenden Auto K.I.T.T. immer auf den LKW aufgefahren ist, um gewartet oder versteckt zu werden.

Nach einer kurzen Einweisung und Vorführung durch die Stuntfrau vom Team der Stuntcrew hatten wir dann selbst ein paar mal die Möglichkeit, dieses spannende Manöver zu fahren. Man hat dabei natürlich als Anfänger einen gewissen Respekt, bekommt diesen Stunt aber erstaunlich schnell und gut hin.

Selbst wenn der LKW dann schon mit 50 km/h unterwegs ist, klappt das Auf- und wieder Abfahren sehr gut, wie auch unser kleines Video der Stuntfahrt zeigt. Es war auf jeden Fall sehr spannend, den Schilderungen der Stuntcrew zu lauschen und interessant, einmal selbst einen kleinen Stunt zu probieren.

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