Virengefahr könnte bald auch Autos betreffen

Mögliche Angriffsflächen für Attacken haben sich vervielfacht

Vor einem Übergreifen der Virenplage auf Handys und Autos warnt ein am 9. Februar 2005 erschienener Bericht der Security Intelligence Services von IBM, berichtet der Branchendienst Cnet. Da etwa in Autos zunehmend Embedded Computer zur Steuerung diverser Funktionen zum Einsatz kommen, bietet sich für Virenangriffe ein reichhaltiges Betätigungsfeld. Autos seien für Attacken anfällig , einige davon seien bösartig und absichtlich, andere passieren unabsichtlich, erklärte IBM-Sicherheitsexperte Stuart McIrvine.

Im Durchschnitt gibt es in modernen Autos 20 Prozessoren und rund 60 MB an Software-Code, heißt es in dem Bericht "Security Threats and Attack Trends Report". Die Gelegenheiten für Attacken auf Sicherheitssysteme in Autos haben sich dadurch vervielfacht. Wie stark der Elektronik-Anteil in Kraftfahrzeugen bereits ist, belegen Studien aus dem Vorjahr. Demnach soll der Anteil der elektronischen Komponenten in einem durchschnittlichen Auto von 25 Prozent im Jahr 2003 bis zum Jahr 2010 auf 40 Prozent steigen. Gleichzeitig nehmen die Hightech-Pannen der Autofahrer zu. 17 Prozent von ihnen haben bereits einmal Probleme mit der Elektronik ihres fahrbaren Untersatzes gehabt, ergab eine im Vorjahr durchgeführte Befragung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Neben Kraftfahrzeugen sieht IBM auch die Internet-Telefonie künftig als immer stärkeres Opfer für Sicherheitsattacken.

Quelle: pte