Essen Motor Show: Dodge Viper GTS mit 710 PS

Downsizing? Hybrid-Antrieb?! Mit solch "neumodischem Schnickschnack" hat die Dodge Viper nichts am Hut.

Die martialische Giftschlange schöpft ihre Kraft vielmehr auch in dritter Generation aus einem frei saugenden V10-Triebwerk. Und dabei muss sie sich auch ohne Turbo- oder Kompressoraufladung keineswegs hinter vermeintlich technisch überlegenen Sportwagen verstecken: 649 PS und 814 Nm aus gewaltigen 8,4 Litern Hubraum.

Natürlich zu schmächtig für das Team von GeigerCars. Mittels der Installation einer speziellen Airbox sowie einer neuen Abgasanlage inklusive Fächerkrümmer und Sportkats sowie einer anschließenden Softwareoptimierung im Hinblick auf die neuen Hardware-Gegebenheiten schickt der gigantische Zehnzylinder bei 6100/min stolze 522 kW / 710 PS an die Hinterachse und wuchtet bei 5500/min 861 Newtonmeter auf seine XXL-Kurbelwelle - für 11.900 Euro. Einen sensiblen Gasfuß vorausgesetzt, katapultiert sich die hauseigene "GTS 710R"-Version der Viper in 2,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 341 km/h.

Um die Viper GTS 710R angesichts solcher extremen Kraftausbrüche auch jederzeit sicher unter Kontrolle zu haben, empfiehlt Geiger darüber hinaus die Installation eines KW-Gewindefahrwerks (4.700 Euro), das nicht nur den Schwerpunkt der Viper nochmals um einige Zentimeter in Richtung Fahrbahn verlagert, sondern in der Variante 2 auch über eine justierbare Zugstufendämpfung verfügt. So kleben die gewaltigen Gummiwalzen der Dimensionen 295/30ZR18 vorn und sogar 355/30ZR19 hinten wie von starken Magneten angezogen am Asphalt.

Natürlich optimiert GeigerCars die muskulöse Viper parallel zum Power-Upgrade auch aerodynamisch sowie optisch: Der hauseigene Sichtcarbon-Aerodynamik-Kit für 5.866 Euro setzt sich aus einer weit nach vorn ragenden Frontspoilerlippe, einem nicht minder üppig dimensionierten Heckspoiler sowie einem Heckdiffusor-Unterteil zusammen.

dpp-autoreporter/wpr

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