Mercedes SLS Tuning von Brabus

Langsam trauen sich die Veredler, an der Optik des Retro-Boliden von Mercedes zu rütteln, und sei es auch nur mit Vorsicht...

Der Mercedes SLS AMG ist fürs optische Tuning ein schwieriger Patient. Zu groß sind die Anleihen an den Wagen von 1955, und diese so oft beschworene Legende ihrer selbst würde heutzutage ja auch niemand pimpen, oder? (Oder??) Langsam wagen sich dennoch die Veredler an das Thema heran, so auch Brabus.

"Widestar" nennt sich die verbreiterte Version. Etwas Ahnenverehrung hat man in Bottrop aber schon noch, also fallen die breitbaulichen Maßnahmen vergleichsweise dezent aus. Kohlefaser ist das Material der Wahl für diese Teile. Front- und Heckspoiler sowie ein Diffusor tun das ihre für die Aerodynamik; eigene geschmiedete Felgen mit Reifen der Größen 275/30 ZR 20 und 295/25 ZR 21 ergänzen das Ensemble. Bis zu drei Zentimeter tief verschwindet der SLS (den Namen der alten Rivalen von AMG sucht man in den Unterlagen der Firma zum Auto übrigens vergebens) in der Versenkung. Das eigens entwickelte Fahrwerk bietet verschiedene Einstellungen auf Knopfdruck. Für den standesgemäßen Klang sorgt eine maßgeschneiderte Auspuffanlage mit Klapperl, pardon: Sound Management. Im Innenraum geht auf Wunsch fast alles, der 400 km/h-Tacho freut das Kind im Mann.

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