VW Beetle Tuning von KBR Mo und SEK

Ein optisch wie akustisch gleichermaßen beeindruckendes VW Beetle-Projekt haben die Kölner Spezialisten von KBR Motorsport und SEK-Carhifi auf die Räder gestellt.

KBR widmete sich klassischen Tuning-Maßnahmen und die In-Car-Entertainment-Experten rüsteten den Neo-Käfer mit einem auf Ground Zero- und Pioneer-Komponenten basierenden High-End-Soundsystem aus.

In die voluminösen Beetle-Kotflügel verpflanzte KBR Motorsport 9,5x20-zöllige Leichtmetallfelgen, deren Größe und üppige Betten dank weißer Folienveredelung in Weiß plakativ zur Geltung kommen. Hinter den Y-Speichen-Felgensternen leuchten rot lackierte 4-Kolben-Aluminium-Festsättel, die in zweiteilige Karbonstahl-Bremsscheiben mit ultraleichten Naben beißen. Zur Tieferlegung wurde die hauseigene tiefste Version eines H&R-Gewindefahrwerks installiert.

Nach einer Softwareoptimierung stemmt der 2,0-Liter-Vierzylindermotor mit Turboaufladung 265 PS und 415 Nm in das angeflanschte 6-Gang-DSG. Untermalt werden die Muskelspiele des so gerüstet mehr als 250 km/h schnellen Beetles von kernigem Röhren und charakteristischem DSG-Gewitter aus der von KBR Motorsport aus Edelstahl gefertigten Abgasanlage.

Im Interieur installierte SEK ein pegelfestes Musiksystem. Um Platz für das Ground Zero GZPC 16.3SQ-ACT-3-Wege-Frontsystem zu schaffen, wurden das Armaturenbrett komplett ausgebaut und Custom-Gehäuse sowie -Aufnahmen für die Mittel- und Hochtöner konstruiert. Deren optimale Positionen wurden zuvor mittels speziellen Messequipments ermittelt. Für einen störungsfreien Musikgenuss wurden die Türen des Beetles aufwändig mit Alubutyl gedämmt.

Während die von KBR Motorsport in der ersten Sitzreihe installierten Recaro Sportster CS-Sportsitze mit in Wagenfarbe lackierten Sitzschalen und Rückenteilen zwei Passagieren bequem Platz bieten, eignet sich die komplett neu aufgebaute Rücksitzbank nicht mehr zum Personentransport. In deren einstige Sitzflächen integrierte SEK-Carhifi zwei Endstufen; im Beifahrer-Fußraum wurde ein digitaler Soundprozessor mit acht Kanälen untergebracht.

Komplett umgebaut wurde auch das ehemalige Gepäckabteil, welches jetzt einen 25er Subwoofer im 70-Liter-Gehäuse sowie den für dessen Antrieb zuständigen Verstärker beherbergt. Als Herzstück und Schaltzentrale der Anlage verwenden die Kölner mit der AVIC-F77DAB das aktuelle Flaggschiff des Hauses Pioneer ins Beetle-Armaturenbrett. Den Stromhunger des mit rund 200 Metern Vollkupfer-Kabel verdrahteten Soundsystems befriedigen drei Lithium-Ionen-Zusatzbatterien.

dpp-autoreporter/wpr

Kommentare

Markenwelt