ÖAMTC-Kaufüberprüfung bringt im Schnitt 500 Euro

Zahlreiche Mängel oder Schäden lassen sich nur von Profis feststellen

Spätestens wenn das Auto kein Pickerl mehr bekommt, steht ein Fahrzeugkauf an. Vor allem bei der Suche nach einem gebrauchten Gefährt ist Vorsicht geboten. "Ungleich abgefahrene Reifen, Kratzer, Dellen oder Schäden an der Verglasung, sowie Farbunterschiede bei verschiedenen Karosserieteilen lassen auf Unfallreparaturen schließen", erklärt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. "Manche Schäden können oft nur Profis feststellen, weil diese über das nötige Fachwissen verfügen." Eine ÖAMTC-Kaufüberprüfung bringt dem Käufer durchschnittlich 500 Euro Preisnachlass .

Die ÖAMTC-Techniker führen im Rahmen der Kaufüberprüfung eine intensive, rund 90 Minuten dauernde, technische Kontrolle durch. Motor samt Nebenaggregaten, Antriebsstrang, Lichtanlage, Fahrwerk und Karosserie werden dabei besonders genau unter die Lupe genommen. Auch die Steuergeräte werden überprüft und etwaige Fehlercodes ausgelesen. "Dank des Diagnosegeräts hat man bei einer Kaufüberprüfung beispielsweise feststellen können, dass der Airbag bei einem Auto mit repariertem Frontalschaden noch immer deaktiviert war", sagt Stix. Die Prüfer erklären während der Kaufüberprüfung dem Mitglied verständlich die gefundenen Mängel . Die Überprüfung endet mit einer kurzen Probefahrt und einem abschließenden Gespräch. Dabei wird das Prüfprotokoll noch einmal genau besprochen.

Die Terminvergabe für eine Kaufüberprüfung erfolgt bei jedem Stützpunkt, entweder persönlich vor Ort, per Voranmeldung unter www.oeamtc.at/termine oder per Telefon. Jedem Prüfprotokoll liegt ein 30-Euro-Gutschein für eine ÖAMTC-Haftpflichtversicherung bei.

Informationen zu weiteren Prüfdienstleistungen des Clubs findet man unter www.oeamtc.at .

Quelle: ÖAMTC

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