Alfa Romeo auf dem 80. Genfer Autosalon

Plus an Leistung bei gleichzeitig niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten.

Der Alfa Romeo Giulietta ist zweifellos der Hingucker auf dem Alfa Romeo-Stand am Genfer Autosalon. Das neue Fahrzeug greift die Tradition der Marke auf, seine Weltpremiere in Genf zu geben: Nach dem Alfa Romeo 159 und dem Alfa Romeo Brera im Jahr 2005, dem Alfa Romeo 159 Sportwagon, dem Alfa Romeo Spider im Jahr 2006 und dem Alfa Romeo 8C Spider im Jahr 2008, ist nun der Moment für den Alfa Romeo Giulietta gekommen.

Die Giulietta mit fünf Türen und Fließheck, verfügt über die typische Alfa Romeo-Linie und ist ein sportliches Fahrzeug mit extremer Agilität auf anspruchsvollen Strecken, bei dem aber auch Geräumigkeit und Komfort für den Alltagseinsatz nicht zu kurz kommen. Ein Verdienst der neuen "Compact"-Architektur, die es dank Hightech-Lösungen für die Radaufhängungen, die Aktivlenkung (Dual Pinion), die eingesetzten Produktionstechniken und ergänzt durch hochwertige Materialien sowie Werkstoffe ermöglichen, ein hohes Komfortniveau, dynamische Fahrleistungen und sehr gute aktive und passive Sicherheit zu bieten.

Zwar wird die neue Giulietta erst ab Mai 2010 sukzessive auf allen wichtigen Märkten in den Handel kommen, aber das Publikum in Genf kann bereits Anfang März fünf Fahrzeuge in Augenschein nehmen: zwei Exemplare des Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde, ausgestattet mit dem 1.8 TBi mit 172 kW (235 PS), zwei Ausführungen als 2.0 JTDM Distinctive mit 125 kW (170 PS) sowie einen Alfa Romeo Giulietta 1.4 TB MultiAir Distinctive (125 kW / 170 PS). Dabei ist der Name des neuen Fahrzeugs eine ausdrückliche Hommage an den legendären Alfa Romeo Giulietta, der in den fünfziger Jahren Generationen von Automobilisten begeisterte und für viele den Traum Realität werden ließ, einen Alfa Romeo zu besitzen.

Auf dem Stand wird auch ein faszinierendes historisches Exemplar von Alfa Romeo ausgestellt, der die Brücke zur hundertjährigen Geschichte der Marke schlägt: der ALFA 24 HP ist das erste Fahrzeug der Marke und wurde von 1910 bis 1920 produziert. Auf Grund seiner hochwertigen Technik, der ausgeprägten Zuverlässigkeit, der fulminanten Fahrleistungen und der daraus unterm Strich resultierenden Fahrfreude genoss der 24 hp einen ausgezeichneten Ruf und wurde hoch geschätzt.

Ebenfalls im Rampenlicht steht der Alfa Romeo MiTo , der in diesem Jahr in Genf zwei interessante Neuheiten präsentiert: das DDCT-Getriebe (Dual Dry Clutch Transmission) und den "Blue&Me-TomTom". Bei der DDCT handelt es sich um ein Automatikgetriebe mit trockener Doppelkupplung. Es vereint in der Praxis hohen Fahrkomfort mit sportlichem Feeling, während gleichzeitig die Effizienz steigt und der Verbrauch abnimmt. Beim Alfa Romeo MiTo wurde das neue System mit dem Start&Stopp-System für eine maximale Reduzierung des Verbrauchs und der CO2-Emissionen kombiniert. Zusätzlich wird die technologische Ausrichtung des Alfa Romeo MiTo auch durch die zweite in Genf präsentierte Neuheit unterstrichen: "Blue&Me-TomTom" - die jüngste Entwicklung des Blue&Me-Systems. Es handelt sich um ein vollständig integriertes Infotainment-System, das über einen praktischen Farb-Touchscreen Telefon, Navigationssystem und alle relevanten Fahrinformationen verwaltet. Das Gerät ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Fiat und TomTom und wird in das Fahrzeug über das bereits bekannte Blue&Me-System integriert.

Auf dem Genfer Autosalon wird der Alfa Romeo MiTo in zwei Versionen zu sehen sei: als 1.4 TB MultiAir Distinctive mit 99 kW / 135 PS (ausgestattet mit DDCT Automatikgetriebe und dem mobilen Navigationssystem "Blue&Me-TomTom") und als Spitzenmodell Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde, ausgestattet mit dem leistungsstarken 1.4 TB MultiAir mit 125 kW (170 PS). Letzterer trägt mit dem Quadrifoglio Verde, dem vierblättrigen grünen Kleeblatt, ein historisches Symbol der Marke, das heute in seiner modernen Interpretation das neue sportliche Konzept von Alfa Romeo repräsentiert. Dank des sehr guten Verhältnisses von Gewicht und Leistung (6,7 kg/PS) sowie einer spezifischen Leistung von 124 PS/Liter bietet der MiTo Quadrifoglio Verde herausragende Agilität und eine überdurchschnittliche Performance. Hinsichtlich der Reduzierung des Verbrauchs und der Schadstoffemissionen, typisch für "Downsizing", emittiert der 1.4 TB MultiAir mit 125 kW / 170 PS nur 139 g/km CO2 bei einem Durchschnittsverbrauch von kombiniert 6,0 Liter/100 km (außerorts sogar nur 4,8 Liter/100 km). Diese Parameter entsprechen eher einem Kleinwagen, als einem kompakten Sportcoupé, das in kaum mehr als 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und bis zu 219 km/h schnell werden kann.

Natürlich darf in der Schweiz auch der faszinierende Alfa Romeo 8C Spider nicht fehlen, der vom Centro Stile Alfa Romeo designte und in limitierter Auflage (500 Exemplare) produzierte offene Supersportwagen. Kennzeichnend sind die komplett aus Kohlefaser gefertigte Karosserie, die perfekt die hochwertige Technik des "otto tschi" umhüllt sowie der leistungsstarke 4,7-Liter Achtzylinder, der seine 331 kW (450 PS) Leistung über ein sequenzielles mechanisches Sechsgang-Getriebe (Transaxle-Architektur) an die Hinterräder weitergibt. Verzögert wird im Alfa Romeo 8C Spider mit einer hochwertigen Bremsanlage von Brembo, serienmäßig aus Karbon-Keramik (CCM). Diese Lösung garantiert eine starke und wirkungsvolle Verzögerung auch bei intensivem Gebrauch und reduziert gleichzeitig deutlich das Gewicht der ungefederten Massen, was spürbare Vorteile im dynamischen Verhalten und für den Fahrkomfort mit sich bringt. Doch bereits im Stand besticht der Alfa Romeo 8C Spider durch seine italienische Eleganz und seinen einzigartigen Stil, der von der Freude am sportlichen Fahren ganz nach der Tradition von Alfa Romeo kündigt.

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