Alfa Spider Diesel und weitere Alfa-Premieren in Genf

Neues Ausstattungskonzept für die gesamte Modellpalette

Als ersten Roadster überhaupt stattet Alfa Romeo den Spider ab sofort mit einem Dieselmotor aus. Mit 147 kW (200 PS), 400 Nm Drehmoment und 6,8 Liter Verbrauch feiert er in Genf seine Weltpremiere. Zu den weiteren Highlights der Italiener zählen unter anderem der leistungsgesteigerte Alfa 159 2.4 JTDM 20V mit Allradantrieb Q4 sowie die neuen Individualisierungs-Pakete "Vintage", "Collezione" und "TI", die in Kürze für alle Modellreihen angeboten werden.

Angefeuert von einem Common-Rail-Direkteinspritzer spurtet der Spider in 8,4 Sekunden auf Tempo 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h. Der Motor erfüllt bereits heute die strengen Grenzwerte der künftigen Schadstoffstufe Euro 5. Für das Sportcoupé Brera und den Spider mit 136 kW (185 PS) starkem 2.2 JTS 16V-Motor stellt Alfa in Genf nun auch eine Selespeed-Variante vor. Die neueste Generation des automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebes überlässt dem Fahrer die Wahl zwischen den beiden Schaltmodi "Manual" und "Drive". Für sportliche Fahrer steht zusätzlich das Schaltprogramm "Sport" zur Verfügung: Es reduziert im Modus "Manual" die Schaltzeit um rund 20 Prozent und wechselt im "Drive"-Programm die Gänge bei höheren Drehzahlen.

Sportlicher präsentieren sich auch Alfa 159 und 159 Sportwagon 2.4 JTDM 20V : In Kombination mit dem permanenten Allradantrieb Q4 steigt die Leistung des 2,4 Liter großen Common-Rail-Direkteinspritzers von 147 kW (200 PS) auf 154 kW (210 PS). Das maximale Drehmoment (400 Nm) steht bei 1500 U/min zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 226 (Sportwagon: 224) km/h.

Alfa Romeo stellt in Genf ein neues Ausstattungskonzept vor, das in den kommenden Monaten sukzessive auf die gesamte Modellpalette ausgeweitet wird. "Vintage" interpretiert die umfangreiche Geschichte der Mailänder Traditionsmarke auf elegante Art neu. Spezielle Karosseriefarben und geschmackvoll angepasste Interieur-Designs sollen Kunden locken. "Collezione" soll durch besonders anspruchsvolle Materialien wie Leder - mit dem auch Armaturenträger und Türverkleidungen bezogen sind - und Echtmetall-Intarsien im Cockpit sowie mehrlagige Lackierungen und besondere Leichtmetallräder punkten. "TI" steht für "Turismo Internazionale" und bezieht sich mit Sportfahrwerk, Leichtmetallrädern, leistungsstarken Bremsanlagen sowie aerodynamischen Karosseriekits und entsprechenden Innenausstattungen auf die große Renntradition von Alfa Romeo.

Wie dies in der Praxis aussieht, führt der neue Alfa 159 TI vor, der am Lac Léman erstmals zu sehen ist. Die Limousine kennzeichnen 19 Zoll große Leichtmetallräder, die den Blick auf rot lackierte Bremssättel gestatten. Im Interieur sind Sport-Ledersitze sowie Sportlenkrad und Schaltmanschette aus feinperforiertem Leder an Bord, die durch den dunklen Dachhimmel, angepasste Instrumente sowie Einstiegsleisten mit TI-Logo abgerundet werden.

auto-reporter

Infos: Genfer Autosalon 2007

Kommentare