Audi zeigt Zukunfts-Technologien in Las Vegas

Auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas zeigt Audi, welche Technologien in zukünftigen Audi-Modellen zu erwarten sind.

In seiner Keynote auf der weltweit wichtigsten Elektronikmesse CES in Las Vegas, auf der Audi mit einem Bündel an innovativen Ideen vertreten ist, skizzierte Audis Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler seine Visionen von der künftigen Entwicklung der Marke. So werde das Automobil der Zukunft vernetzt sein. Und das nicht nur mit dem Umfeld und der Verkehrsinfrastruktur, sondern auch mit der Welt des Internets. Dazu will der Autobauer die besten verfügbaren Technologien und Partner integrieren und sie für die automobile Welt nutzbar machen. Zudem will Audi "die Schlagzahl bei den Innovationen noch weiter erhöhen", so Stadlers Ankündigung.

Audi ist mit einer Vielzahl neuer Ideen an die US-Westküste zur Consumer Electronics Show (CES) gereist, die vom 6. bis 9. Jänner 2011 in Las Vegas/USA stattfindet. Die Angebote der Ingolstädter reichen vom Infotainment bis zu Fahrerassistenzsystemen zur Verbesserung von Verkehrssicherheit und Effizienz. Die Marke ist entschlossen, ihre Führungsrolle weiter auszubauen. Ein großes Handlungsfeld der Ingenieur ist die Gesamtbedienung. Hierbei handelt es sich beispielsweise um die MMI-Konzepte der nächsten und übernächsten Generation, um frei programmierbare Kombiinstrumente und um attraktive Weiterentwicklungen beim Head-up-Display.

Mit dem Modularen Infotainment-Baukasten (MIB) erarbeitet sich Audi eine neue Hardware-Plattform. Dafür entwickelt das Joint Venture e.solutions GmbH maßgeschneiderte Software-Pakete. Dazu holt Audi die besten verfügbaren Technologien und Partner "ins Boot". Schon heute ist die intelligente Vernetzung elektronischer Systeme ein wesentliches Merkmal der Audi-Modelle. Künftig will die Marke ihre Autos auch nach außen stark vernetzen - mit dem Internet, mit der Verkehrsinfrastruktur und mit anderen Fahrzeugen. Ein "connected car" von Audi kommt praktisch ohne lokale Datensicherung im Fahrzeug aus; es holt sich via UMTS und bald auch über LTE alle Informationen von Servern im Internet; von der Musik bis zur Navigation. Auf diese Weise wird es Teil der Datenwelt von morgen.

Ein Resultat der neuen Vernetzung könne selbst das autonome Fahren sein, so der Hersteller. So könnte sich ein Audi der Zukunft selbsttätig bewegen, wenn das der Fahrer beispielsweise im Stopp-and-go-Verkehr wünscht. Möglich machen das neue Kameras und die Car-to-X-Kommunikation. Besonders interessant werden die neuen Infotainment-Lösungen im Zusammenspiel mit einer weiteren Zukunftstechnologie, den elektrifizierten Antrieben. Stellvertretend für dieses Kompetenzfeld zeigt Audi in Las Vegas sein Hybrid Concept Car Audi e-tron Spyder.

Der neue, breit gefächerte Ansatz der Elektronik-Entwicklung bei Audi umfasst die Technikfelder Bedienung und Anzeige ebenso wie die Architektur der Infotainment-Module, er integriert neue Hardware- und Software-Lösungen. Bei vielen Projekten setzt Audi auf einen starken Partner, den Chip-Spezialisten NVIDIA. "German engineering meets Silicon Valley", dieses Schlagwort soll die Partnerschaft umreißen, die der Autobauer seit einigen Jahren mit der NVIDIA Corporation unterhält. Das Elektronikunternehmen aus Santa Clara/USA liefert die Grafikprozessoren für viele Modellreihen; mit ihnen hat sich Audi an die Spitze des Wettbewerbs im Infotainment-Bereich gesetzt. Die Technologien der Amerikaner haben beispielsweise die weltweit erste Integration der Google-Earth-Navigation und die eleganten Grafiken im A8, A7 Sportback und dem neuen A6 erst möglich gemacht.

auto-reporter.net/br

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