Winzig und wendig - Audis urban concept für morgen

Eine Mischung soll er sein aus Rennwagen, Fun-Car und City-Auto, der Audi urban concept, dessen Weltpremiere die Ingolstädter gestern Abend in Frankfurt a.M. im Vorfeld der IAA gefeiert haben.

Mit dem Fahrzeugkonzept betrat Audi Neuland. Vorbilder dafür gab es nicht. Allerdings sind Ähnlichkeiten gerade bei der offenen Variante mit dem Auto-Union-Rennwagen nicht zu übersehen. Die Fahrgastzelle ist Rennauto-like ein Monocoque, und die Räder stehen frei.

Der ultraleichte, rein elektrisch fahrende 1+1-Sitzer ist für Metropolen der Zukunft gedacht. Mit einer Länge von knapp 3,20 Metern ist die Studie gut 80 Zentimeter kürzer als ein A1. 1,70 Meter in der Breite und fast 1,20 Meter Höhe sollen zwei hintereinander leicht versetzt sitzenden Passagieren genügend Platz bieten. Dabei wird dem Mini eine Wendigkeit bescheinigt, die der eines Rollers in nichts nachsteht. Neben der Sportback-Karosserie zeigt Audi auch eine Spyder-Variante.

Beim urban concept haben die Ingolstädter ihre Spezialdisziplin Leichtbau bemüht und das Fahrzeug auf weniger als 500 Kilo getrimmt. Das Monocoque aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK) integriert die Unterbauten der beiden Sitze. Um das Leichtgewicht in Fahrt zu bringen, bedarf es somit keines großen Motors oder großer Energiespeicher.

Das hilft sparen. Angetrieben wird das Fahrzeug mit zwei e-tron-Elektromotoren, die sich aus einer Lithium-Ionen-Batterie speisen. Zurzeit ist der urban concept maximal 100 km/h schnell und hat eine Reichweite von 73 Kilometern (europäischer Fahrzyklus). Bis zu einer möglichen Serienreife wird Audi da sicher noch etwas drauflegen.

auto-reporter.net/arie

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