Neue BMW 3er Limousine - Premiere in Genf

Neuigkeiten bei den einzelnen Modellen

Mit seiner fünften Generation legt der BMW 3er die Messlatte wieder ein ganzes Stück höher. Das neue Modell beeindruckt mit einer Fülle innovativer und spürbarer Fortschritte bei Motor, Fahrwerk und Komfort.

Zur Markteinführung geht der BMW 3er mit drei Ottomotoren und einem Diesel an den Start. Alle vier bieten ein kräftiges Mehr an Leistung. Der Reihensechszylinder im Topmodell BMW 330i übertrifft mit 190 kW / 258 PS seinen Vorgänger um 20 kW / 27 PS. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt; der Verbrauch beträgt 8,7 Liter/100 km im EU-Testzyklus. Zur Markteinführung im Frühjahr 2005 startet auch der BMW 325i mit 160 kW / 218 PS und 2,5 Liter Hubraum.

Die Rolle des stärksten Vierzylinder-Modells übernimmt der BMW 320i . Er basiert auf dem bisher als BMW 318i typisierten Reihenvierzylinder mit zwei Liter Hubraum. Er leistet 110 kW / 150 PS und beschleunigt in 9,0 Sekunden von 0 auf 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h, der Verbrauch im EU-Testzyklus beläuft sich auf 7,4 Liter/100 km. Ab Herbst 2005 wird das Motorenangebot durch ein Vierzylinder-Basismodell ergänzt.

Der 320d setzt die Erfolgsgeschichte des "Sportdiesels" fort. Mit Common-Rail-Technologie der zweiten Generation sowie dem Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie entwickeln seine vier Zylinder die Leistung von 120 kW / 163 PS. Entsprechend sportlich fällt auch die Beschleunigung aus: von 0 auf 100 in 8,3 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 225 km/h. Der Verbrauch beträgt 5,7 Liter/100 km. Dabei erfüllt der BMW 320d die EU-4-Norm.

Alle Modelle sind serienmäßig mit Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet oder optional mit einer Sechsgang-Automatik . Durch den zusätzlichen Gang, ihre insgesamt engere Abstufung sowie die größere Spreizung zwischen kleinstem und größtem Gang kann der Fahrer den Gangwechsel der Anschlussdrehzahl optimal anpassen. Dies wirkt sich vor allem beim Anfahren aus, da der erste Gang auf mehr Zugkraft ausgelegt ist. Neu in der Mittelklasse: Dank einer Komfort-Starteinrichtung braucht zum Anlassen der Startknopf nur kurz gedrückt zu werden. Die weitere Steuerung bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch.

Erstmals kann der BMW-Kunde die Aktivlenkung in den Sechszylinder-Modellen des neuen BMW 3er als Option wählen. Sie übersetzt bei niedrigeren Geschwindigkeiten direkter, bei höherem Tempo indirekter und löst damit ideal den Zielkonflikt konventioneller Lenkungen zwischen Agilität, Stabilität und Komfort. Bei Bremsungen auf unterschiedlichen Reibwerten wie Fleckenteppichen aus Eis, Schnee und Asphalt stabilisiert die Aktivlenkung mit einem aktiven Lenkeingriff das Fahrzeug schneller und präziser als dies ein Normalfahrer könnte.

Ebenfalls für Sicherheit sorgt das Fahrwerkregelsystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control) in seiner neuesten Generation. Für die Sechszylinder-Modelle wurde das DSC darüber hinaus mit nützlichen Funktionen wie Trockenbremsen der Bremsscheiben bei nassen Fahrbahnen oder einer Bremsbereitschaft durch Voranlegen der Bremsbeläge erweitert. Verhindert wird nun auch ein Zurückrollen beim Anfahren an Steigungen sowie beim Bremsen das Nicken des Fahrzeuges kurz vor dem Stillstand.

Die aktive Geschwindigkeitsregelung ACC (Active Cruise Control) ist weit mehr als ein "Tempomat". Sie beachtet zusätzlich die Verkehrslage. Über einen Radar-Abstandsensor erkennt sie den Abstand zum Vordermann und passt die Geschwindigkeit und den Abstand in vorwählbaren Distanzstufen an diesen an. Für den gleichmäßig fließenden Verkehr und eine nur mäßige Verkehrsdichte ist die ACC-Funktion prädestiniert. Mit ihr wird die Wunschgeschwindigkeit unabhängig von externen Störeinflüssen und ohne korrigierendes Eingreifen durch den Fahrer selbsttätig erreicht, konstant gehalten und gegebenenfalls reduziert. Hierzu gibt der Fahrer die aktuelle Geschwindigkeit durch Drücken des entsprechenden Bedienschalters vor. Die Geschwindigkeit wird nun gespeichert und so lange gehalten, bis der Fahrer durch Gasgeben oder Bremsen eingreift.

Der neue 3er BMW wurde mit dem Sicherheits-Anspruch konstruiert, bestmögliche Resultate im europäischen Crashverfahren EuroNCAP zu erzielen. Darüber hinaus ist er als einer der ersten Pkw für die extrem anspruchsvollen Seitencrashanforderungen in den USA sowie den dortigen Hochgeschwindigkeits-Heckaufpralltest gewappnet. Das Insassenschutzsystem umfaßt neben den optimierten Gurtsystemen serienmäßig sechs Airbags: Fahrer-, Beifahrer-, Becken-Thorax- und Curtain-Kopfairbag.

Neben den serienmäßigen Halogen-Doppelscheinwerfern kann der Kunde Bi-Xenon-Scheinwerfer mit oder ohne Kurvenlicht als Option ordern. Die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht leuchten durch die kontinuierliche und dynamische Anpassung der Scheinwerfer an die aktuelle Fahrsituation die Fahrbahn optimal aus. Dadurch wird die Sicht des Fahrers deutlich verbessert. Besonders macht sich das in Kurven bemerkbar, wo das dynamisch dem Straßenverlauf folgende Licht dem Fahrer vorauseilt. Beim serienmäßigen zweistufigen Bremslicht vergrößern sich die Leuchtflächen der Bremsleuchten, wenn der Fahrer stark bremst oder das ABS regelt. Der nachfolgende Autofahrer interpretiert dies intuitiv als Notbremsung, bremst seinerseits stark und gewinnt so wichtigen Bremsweg. Außerdem verfügt der neue BMW 3er serienmäßig über Reifen mit Notlaufeigenschaften , die im Schadensfall noch bei maximal 80 km/h bis zu 250 Kilometer weit gefahren werden können.

Im neuen 3er BMW lassen sich wesentliche Features wie Klimaanlage und Radio leicht und sicher handhaben. Komplexe Systeme mit hoher Informationsdichte werden über die mit einem Navigationssystem gekoppelte Sonderausstattung iDrive gesteuert. Der in der Mitte der Instrumententafel angeordnete Display zeigt die Funktionen nahezu sämtlicher Assistenz- und Kommunikationssysteme an. Sein Hauptmenü ist in die vier Bereiche Kommunikation, Navigation, Entertainment und Klima unterteilt. Je nach Ausstattung können die unter diesen Oberbegriffen angesiedelten Unterfunktionen in verschiedenen Ebenen bedient werden. Mit dem Controller werden die Funktionsbereiche angewählt beziehungsweise wird innerhalb der Menüs navigiert. Für die Steuerung steht neben dem Controller die Spracheingabe mit verbessertem Sprachdialog und zusätzlichen Funktionalitäten zur Wahl.

Räumt iDrive mit der früher üblichen Vielzahl an Tasten und Knöpfen im Cockpit auf, so macht die Sonderausstattung Comfort Access Schluss mit dem herkömmlichen Zündschlüssel: Der hier "ID-Geber" genannte bartlose Schlüssel ermöglicht dem Kunden den Zugang zum Fahrzeug und den Motorstart, ohne dass er diesen in die Hand zu nehmen braucht. In Verbindung mit den Key Memory-Funktionen stellen sich gleichzeitig unter anderem Sitzposition, Spiegel, Klimaautomatik und Radiosender entsprechend der zuvor programmierten Kundenwünsche ein.

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