Adaptive Leuchtweitenregulierung im 7er BMW

Je nach Fahrsituation reagieren Scheinwerfer anders

Frühzeitige Dämmerung, schlecht beleuchtete Landstraßen, undurchsichtige Witterungsverhältnisse - die nicht ohne Grund als dunkle Jahreszeit bekannten Herbst- und Wintermonate bergen laut Verkehrsstatistik das höchste Unfallrisiko. Mit innovativer Lichttechnik leistet BMW auch auf diesem Gebiet einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Maßstäbe setzt dabei der neue BMW 7er . Als weltweit einziges Fahrzeug verfügt die Luxuslimousine über eine intelligente Steuerung der Scheinwerfer , die sowohl die Fahrsituation als auch die Straßenkontur und die Witterungsbedingungen berücksichtigt. Der neue BMW 7er ist serienmäßig mit Bi-Xenon-Leuchten , Lichtautomatik und Nebelscheinwerfern ausgestattet. Optional ist neben einem Fernlichtassistenten auch das adaptive Kurvenlicht erhältlich. Es umfasst neben einer variablen Lichtverteilung und Abbiegelicht nun auch die weltweit einzigartige adaptive Leuchtweitenregulierung.

Adaptive Leuchtweitenregulierung

Erstmals wird beim neuen BMW 7er auch die vertikale Straßenform bei der Steuerung der Fahrbahnausleuchtung berücksichtigt. Die adaptive Leuchtweitenregulierung gleicht nicht nur die Fahrzeugneigung bei hoher Beladung oder starken Bremsvorgängen aus, sondern variiert den Lichtkegel auch bei kurzzeitiger Bergauf- oder Bergabfahrt. Beim Fahren über Kuppen, oder in Senken wird der Lichtkegel bedarfsgerecht abgesenkt beziehungsweise angehoben, um die Fahrbahn optimal auszuleuchten, ohne dass der Gegenverkehr geblendet wird. Dazu erkennt die Fahrzeugsensorik zunächst die Neigung der Fahrbahn. Das Steuergerät errechnet dann, unter Berücksichtigung der Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahrzeugbeschleunigung, den vertikalen Verlauf der Fahrbahn und steuert die Einstellung der Scheinwerfer.

Variable Lichtverteilung erweitert das Blickfeld je nach Fahrsituation

Ein weiterer Bestandteil des adaptiven Kurvenlichts ist die variable Lichtverteilung , die auch auf gerader und ebener Strecke für eine situationsgerecht optimierte Ausleuchtung der Fahrbahn sorgt. Je nach Geschwindigkeit werden die sicherheitsrelevanten Bereiche im Sichtfeld des Fahrers besonders gut ausgeleuchtet. Unterhalb von 50 km/h aktiviert das System den Stadtlichtmodus , der mit einer breiteren Lichtverteilung das Erkennen von Fußgängern oder Radfahrern auch im linken Fahrbahnbereich erleichtert. Der ab Tempo 110 automatisch aktivierte Autobahnlicht-Modus erweitert das Sichtfeld des Fahrers durch eine Erhöhung der Leuchtweite und eine intensivere Ausleuchtung auf der gesamten Breite der Fahrbahn. Aber auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen leistet die variable Lichtverteilung automatisch und situationsgerecht einen Beitrag zu bestmöglicher Sicht. Sobald der Fahrer die Nebelscheinwerfer aktiviert, wird bei Geschwindigkeiten bis 110 km/h in den Nebel-Führungslicht-Modus umgeschaltet. Automatisch sorgen dann die Kurvenlichtmodule der Scheinwerfer für eine breitere Lichtverteilung und eine Aufhellung des Nahbereichs. Die gleichzeitige Reduzierung des Streulichts im Sichtfeld fördert das entspannte Fahren auch bei Nebel oder Regen.

Adaptives Kurvenlicht des BMW 7er

Die Option adaptives Kurvenlicht gewährleistet eine dem Kurvenverlauf entsprechende Ausleuchtung der Fahrbahn . Die Schwenkrichtung der Scheinwerfer orientiert sich dabei präzise am Lenkeinschlag, an der Gierrate und an der Geschwindigkeit des Fahrzeugs. In die Scheinwerfer integriert wurde die Funktion des Abbiegelichts. Bei jedem Abbiegevorgang wird ein zusätzlicher Lichtkegel eingeschaltet, um die Fahrbahn in der eingeschlagenen Richtung auszuleuchten.

Fernlichtassistent

Für zusätzlichen Komfort auf Nachtfahrten sorgt der optionale Fernlichtassistent. Eine Kamera im Innenspiegelgehäuse erkennt entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge sowie die Umgebungshelligkeit und schaltet je nach Situation selbsttätig das Fernlicht ein und aus . Das manuelle Umschalten entfällt, und zugleich wird das Sicherheitspotenzial des Fernlichts deutlich intensiver genutzt. Laut einer Studie der University of Michigan sorgt der Fernlichtassistent für einen bis zu fünfmal häufigeren Einsatz der maximalen Lichtausbeute.

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