BMW M3 Concept Car am Genfer Autosalon 2007

Vision vom ultimativen Fahrerlebnis

Seit zwei Jahrzehnten verkörpert der BMW M3 den sportlichen Kern der Marke in seiner ursprünglichsten und prägnantesten Form. Die Ingenieure der BMW M GmbH führen die Erfolgsstory des M3 nun mit dem BMW M3 Concept Car fort. Die Konzeptstudie , die auf dem 77. Internationalen Automobilsalon in Genf (8. bis 18. März 2007) zum ersten Mal gezeigt wird, gewährt einen Ausblick darauf, wie sich ein zukünftiger BMW M3 auf der Straße präsentieren könnte.

Der Tradition der BMW M GmbH folgend, haben die Ingenieure das BMW M3 Concept Car als grundlegend eigenständiges Fahrzeug entwickelt. Die Grundform beruht auf dem neuen BMW 3er Coupé . Ausgehend von den Dimensionen und der Grundform des Coupés der BMW 3er Reihe wurden nahezu sämtliche Karosserieelemente vollständig neu entwickelt und gestaltet . Zu den wenigen unmittelbar aus dem Serienmodell übertragenen Komponenten gehören Scheinwerfer und Rückleuchten sowie als einzige Karosserieelemente die beiden Türen und der Kofferraumdeckel.

Unverwechselbare Erkennungsmerkmale des M3 Concept Car sind die speziellen Verkleidungen von Front und Heck, die Motorhaube mit dem Powerdome und zwei Luftöffnungen, die seitlichen Luftschlitze in den vorderen Seitenwänden, die Seitenschweller sowie die Außenspiegel im BMW M typischen Design.

Getreu dem Grundsatz "Form follows function" haben die Designer bei der Gestaltung der Karosserie für die Konzeptstudie Elemente verwendet, die nicht nur optisch die gesteigerte Sportlichkeit betonen, sondern auch einen technischen Zweck erfüllen. Auffallend an der Front sind drei große Lufteinlässe unterhalb des Kühlergrills , über die der Motor mit zusätzlicher Ansaug- bzw. Kühlluft versorgt wird. Kräftige, senkrechte Streben begrenzen die Lufteinlässe und verstärken die charakteristische Formensprache. Die aus Aluminium gefertigte Motorhaube weist eine großflächige Auswölbung auf, den so genannten Powerdome . Er deutet ebenso wie die daneben platzierten Luftführungsöffnungen das hohe Potenzial an, das von einem Triebwerk unter der Haube eines BMW M3 zu erwarten ist. Im M3 Concept Car ist ein V8-Hochdrehzahlmotor eingebaut, wie er auch für das spätere Serienauto zu erwarten ist.

Die kraftvoll modellierten vorderen Radhäuser des M3 Concept Car unterstreichen zusammen mit den geschmiedeten 19 Zoll-Leichtmetallrädern im klassischen Y-Speichen-Design die betont breite Spur des Fahrzeugs. Durch die Speichen der Felgen hindurch fällt der Blick auf die exklusiv für M Fahrzeuge entwickelten Compound-Hochleistungsbremsen . Die hinter dem Radhaus auf der vorderen Seitenwand positionierte Öffnung - von den Designern als Kieme bezeichnet - ist besonders aufwändig dreidimensional ausgeformt. Sie wird von einer dezenten Chromspange unterbrochen, die das Seitenblinklicht sowie das M3 Logo trägt.

Für das BMW M3 Concept Car wurden exklusive Außenspiegel entwickelt. Charakteristisches Merkmal ist der schwarz eingefärbte Doppelfuß, der an die Tragflächen eines Flugzeuges erinnert. Auch in diesem Detail blieben die Ingenieure dem Leitsatz "Form follows Function" treu. Die Außenspiegel unterstreichen durch eine horizontale Lichtkante und die nach außen hin spitz zulaufende Form nicht nur die sportliche Gesamtanmutung des Fahrzeugs. Durch ihre im Windkanal optimierte Form beeinflussen sie außerdem den Luftwiderstandsbeiwert positiv.

Das Heck greift das Design der Fahrzeugfront auf. Die nach hinten hin sanft abfallende Seitenlinie und die in einer modellierten Hohlkehle auslaufenden Kotflügel betonen wiederum den Hinterradantrieb und visualisieren so die hohe Dynamik des Fahrzeugs. Das Heck vermittelt aus jedem Blickwinkel eine ausgeprägte Rad-Orientierung und einen kräftigen Stand. Es wirkt durch seine Proportionen souverän und verstärkt den ruhigen und kraftvollen Eindruck. Eine optisch dezent gehaltene Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel, auch Gurney genannt, optimiert die Luftführung am Heck und sorgt für zusätzliche Reduzierung des Auftriebs an der Hinterachse. 

Das Dach des BMW M3 Concept Car besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Bei der Fertigung griffen die Spezialisten im BMW Werk in Landshut auf eine exklusive Produktionsmethode zurück. Dadurch bleibt die Struktur des Formel-1-Werkstoffs sichtbar - nur ein Klarlack überzieht die fein strukturierte Faseroberfläche. Als sichtbare Hightech-Komponente prägt das CFK-Dach die technisch innovative Erscheinung des BMW M3 Concept Car. In der Seitenansicht lässt es den Dachholm flacher erscheinen und reduziert so optisch die Höhe der Karosserie. Doch neben der exklusiven Optik hat das CFK-Dach auch einen handfesten technischen Vorteil: Es ist deutlich leichter als ein Stahldach . Dadurch wird nicht nur das Gesamtgewicht des Fahrzeugs reduziert. Durch die Gewichtseinsparung am höchsten Teil der Karosserie wird zusätzlich der Schwerpunkt spürbar abgesenkt . Damit kommt die Gewichtseinsparung an dieser Stelle besonders wirkungsvoll der Agilität und Dynamik des Fahrzeugs zugute.

Infos: Genfer Autosalon 2007

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