BMW Werk in Steyr eröffnet neue Montagelinie

Das BMW Werk in Steyr hat jetzt eine neue Montagelinie für die neue BMW-Baukastenmotorengeneration erhalten.

Das BMW Werk in Steyr ist das größte BMW-Motorenwerk der Welt und wurde jetzt um eine neue Montagelinie erweitert. Auf der neuen Montagelinie werden die neuen BMW-Baukastenmotoren gefertigt.

In Steyr werden die neuen 3- und 4-Zylinder-Dieselmotoren, sowie 3-Zylinder Benzinmotoren gebaut. Sowohl der Aufbau als auch der Anlauf der neuen Produktionslinien fand in den vergangenen Monaten gleichzeitig in den BMW Motorenwerken München, Steyr und Hams Hall statt. Dabei setzte der Konzern auf standortübergreifendes Motoren-Know-how: Die drei Standorte koordinierten Best-Practice Lösungen im gesamten Netzwerk, installierten an allen Motormontagestandorten weitgehend identische Fertigungsanlagen und optimierten jeweils den eigenen Anlauf.

"Mit unserem neuen Motorenbaukasten können wir in München, Hams Hall und Steyr gleichzeitig 3-, 4- und 6-Zylinder-Benzin- und Dieselaggregate in unterschiedlichen Leistungsstufen produzieren", erläutert Ilka Horstmeier, Leiterin Planung und Produktion Antriebssysteme bei der BMW Group. "Durch die Fertigung im Werkeverbund lassen sich optimale Wertströme realisieren. Hinzu kommen ein gemeinsames Qualitätsverständnis sowie gleiche Produktions- und Prozessstandards." Die standortübergreifende Kooperation zwischen den Werken, der internationale Transfer von Mitarbeitern sowie eine flexible Werkebelegung tragen dazu bei, die verfügbaren Kapazitäten optimal zu nutzen. Ilka Horstmeier: "Wir können sehr kurzfristig und flexibel auf Änderungen in der Kundennachfrage oder auf Marktentwicklungen reagieren, indem wir Produktionsvolumina zwischen einzelnen Produktionslinien oder Motorenstandorten verschieben."

Grundlage der neuen Motorenfamilie ist ein einheitliches Konstruktionsprinzip mit Reihenanordnung. An einem Montageband lassen sich so künftig bis zu vier Grundmotoren herstellen, von denen sich wiederum alle Länder- und Leistungsderivate ableiten lassen. Alle Motoren der neuen Baukastengeneration verfügen über Turboaufladung und zahlreiche Standardelemente. Dazu zählt beispielsweise das Aluminium-Kurbelgehäuse mit einer identischen Schraubenanordnung, auf dem die jeweils spezifischen Zylinderköpfe für Diesel- und Benzinmotoren montiert werden können.

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