Bugatti Veyron 16.4 - Letztes Exemplar bestellt

Das letzte Exemplar des auf 300 Stück limitierten Supersportwagen Bugatti Veyron 16.4 wurde von einem Kunden aus Europa bestellt.

Im Jahr 1998 startete der VW-Konzern mit der Übernahme der Marke Bugatti die Entwicklung eines neuen Supersportwagens. Die ehrgeizigen Ziele, der Veyron 16.4 sollte das schnellste und stärkste Auto der Welt werden, forderten nicht nur die Techniker, sondern auch das Nervengerüst so mancher Manager.

Doch am 29. April 2005 knackte der Veyron zum ersten Mal die 400 km/h Marke, sechs Monate darauf wurde er der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Der Bugatti Veyron 16.4 hat dabei eine Ansammlung technischer Höchstleistungen geboten.

Er war das erste Serienfahrzeug mit einem Monocoque, das vollständig aus Kohlefaser gefertigt wurde. Die Torsionssteifigkeit von 60.000 Newtonmetern pro Grad ist bis heute unerreicht. Ein weiteres Highlight war der 8,0 Liter große 16-Zylinder, dessen 1001 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h ermöglichten.

Das Siebengang-Doppelkupplungs- getriebe verwaltet dabei ein Drehmoment von unglaublichen 1.250 Newtonmeter und gehört mit Schaltzeiten von weniger als 150 Millisekunden zu den schnellsten Automatikgetrieben der Welt.

Von 0 auf 100 km/h schafft es der Bugatti Veyron 16.4 in 2,5 Sekunden. Ein Wert, der auch vom Bugatti Super Sport mit 1.200 PS nicht unterboten wurde, dafür schaffte dieser eine Höchstgeschwindigkeit von 415 km/h.

Knapp sechs Jahre nach seiner Präsentation endet jetzt mit der Bestellung des 300. Veyron die Geschichte des ersten neuen Bugatti unter der Regie von VW. Das Auto hat ein Kunde aus Europa bestellt, der es im Herbst 2012 in Empfang nehmen wird.

Mit dem Grand Sport hat Bugatti aber schon jetzt einen würdigen Nachfolger, der ebenfalls 407 km/h schnell ist.

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