Der neue Chevrolet Aveo - Alle Infos

Der komplett neu entwickelte Chevrolet Aveo startet am 16. Juni 2011 als 5-türiger Fließheck und 4-türige Limousine.

Auf den ersten Blick kommt einem der neue Aveo sehr bekannt vor, der Chevrolet-Kleinwagen ist aber eine komplette Neuentwicklung, die sich mit dem Vorgänger fast nur den Namen teilt.

Im Pflichtenheft des neuen Aveo stand ganz oben, die tägliche Fahrt im Kleinwagen zu einem dynamischeren und angenehmeren Erlebnis zu machen und gleichzeitig praktischen Nutzen zu bieten. Chevrolet spendierte daher dem Aveo ein komplett neues Chassis, das über eine vorzügliche Steifigkeit verfügen soll.

Mit dem sportlicheren Design wendet sich Chevrolet vor allem an eine sehr junge Zielgruppe und möchte auch in die bislang biedere Baureihe das peppige Auftreten des Spark integrieren. Dass es neben dem 5-türigen Fließheck auch eine 4-türige Limousine gibt, mag einige verwundern.

Doch der Sedan ist in vielen Ländern eine äußerst beliebte Karosserieform, auch bei jungen Leuten. Daher gibt Chevrolet dem neuen Aveo die Chance, in Österreich seine Zielgruppe zu erreichen und bietet den Aveo auch als Limousine an.

Die Limousine ist um 360 mm länger als die Fließheck-Variante, die 403,9 cm Länge misst. Im Vergleich zum Vorgänger hat der 5-türige Aveo über 10 cm an Länge dazu gewonnen, was vor allem den Passagieren zugute kommen soll. Neben mehr Raum für die Fahrgäste bietet der Aveo auch ein beachtliches Kofferraumvolumen. Während der Fließheck-Aveo mit 290 bis 653 Liter Volumen im Schnitt seiner Klasse ist, kann der 4-türige Sedan mit 502 Liter Stauraum selbst manche Mittelklasselimousine in den Schatten stellen.

Bei der Gestaltung des Innenraums setzt Chevrolet auf eine Mischung aus Sportlichkeit und Nutzwert. Der aus dem Spark bekannte Digitaltacho mit analogem Drehzahlmesser wirkt zwar im Aveo etwas verloren, verleiht dem Kleinwagen aber trotzdem einen sportlichen Touch. Auf der Nutzwert-Seite finden sich unzählige Ablagen und zwei Handschuhfächer, bei denen eines sogar über einen integrierten USB-Anschluss verfügt. Praktisch ist, dass Geräte, die über den USB-Anschluss angeschlossen werden, über das Lenkrad oder das Radio bequem bedient werden können.

Bei der Ausstattung können die Kunden zwischen dem LS, LS Cool, LT und LTZ wählen. Schon in der Basisausstattung um 10.990 Euro gibt es ABS, ESP, sechs Airbags, elektrische Fensterheber vorne, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung, ein CD-Radio mit 4 Lautsprechern, ein längs- und höhenverstellbares Lenkrad und sogar einen Tempomat.

Um 500 Euro mehr gibt es dann den LS Cool, der zusätzlich über eine Klimaanlage inkl. Pollenfilter verfügt. Wer sich für den LT entscheidet, bekommt noch zusätzlich ein Lenkrad mit Audio- und Bluetoothfernbedienung, elektrische Fensterheber hinten, lackierte Stoßfänger und Türgriffe, einen Bordcomputer, eine Außentemperaturanzeige und einen höhenverstellbaren Fahrersitz mit Mittelarmlehne.

Der ab 14.790 Euro erhältliche LTZ verfügt des weiteren über eine Einparkhilfe, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Lederlenkrad, Chormzierelemente und je nach Motorisierung über 16"- oder 17"-Leichtmetallfelgen.

Zum Start gibt es vier verschiedene Benzinmotoren mit einer Leistung zwischen 70 PS und 115 PS. Den Start macht der 1,2 Liter mit 70 PS (51 kW), der den Aveo in 14,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h befördert und 162 km/h schnell ist.

Der gleiche Motor mit 86 PS (63 kW) schafft die Beschleunigung auf 100 km/h in 13,6 Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 171 km/h. Dabei ist er mit einem Durchschnitsverbrauch von 5,5 Liter auch noch 0,4 Liter sparsamer als die 70 PS-Version.

Wer sich für den 1,4 Liter mit 100 PS entscheidet, kann sich auch über eine 6-Gang-Automatik freuen. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der Automatik-Aveo 13,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h, der Verbrauch bei 6,8 Liter auf 100 Kilometer.

Top-Motorisierung ist der 1,6 Liter mit 115 PS (85 kW), der den Kleinwagen in sportlichen 11,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h bringt und 189 km/h schnell macht. Im Herbst soll dann zusätzlich noch ein 1,3 Liter Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung und Start-Stopp-Technologie nachgereicht werden.

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