Concept: Chevrolet FNR

Mit dem Chevrolet FNR hat der US-Hersteller in China eine Studie eines autonom fahrenden Autos der Zukunft vorgestellt.

Unter großen Herstellern herrscht rund um den Globus nahezu Einigkeit, dass viele Autos bald autonom fahren können. Deutsche Hersteller wie Audi, BMW und Mercedes lassen bereits fahrfertige Prototypen auf die Straßen. Eine amerikanisch-chinesische Interpretation der Autozukunft hat General Motors jetzt in Shanghai gezeigt, aus Anlass des zehnjährigen Marktjubiläums der Marke Chevrolet in China.

Entwickelt wurde die weit in die Zukunft gestylte Studie Chevrolet FNR im Kapseldesign vor Ort im GM-Technikzentrum PATAC (Pan Asia Technical Automotive Center). Zielsetzung war, ein einzigartiges, "intelligentes" Fahrzeug für jüngere Kunden zu entwerfen, das die innovativsten Vernetzungsmöglichkeiten nutzt.

Der Chevrolet FNR wird mit Elektromotoren an den vier nabenlosen Rädern angetrieben. Das Aufladen der Batterien erfolgt kontaktlos. Die Karosserie des FNR wurde futuristisch gestaltet: die Vorderräder stehen fast frei vor dem Aufbau, der von der alles überspannenden Dachlinie aus einem transparenten Kunststoff geprägt ist. Die Insassen entern den Innenraum mit seinen vier drehbaren Einzelsitzschalen durch nach vorn hochschwingende Türen - eine große Dachpartie schwingt dabei zum bequemeren Einstieg nach hinten.

Während der Chevrolet FNR mithilfe seines Radarsystems selbst den besten Weg zum eingegebenen Ziel einschlägt, kann der Fahrende mit Handgesten das Unterhaltungsprogramm bedienen - oder bei Nacht auf die von Laserlicht erhellte Straße schauen.

dpp-autoreporter/wpr

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