IAA 2011: Chevrolet Malibu gibt sein Europadebüt

Nach seiner zeitgleichen Weltpremiere in den USA und China wird Chevrolets Malibu auf der Frankfurter IAA sein Europadebüt geben, ehe er im kommenden Jahr auf den europäischen Markt kommt.

Der Mittelklässler ist künftig Chevrolets neues Aushängeschild. Ins Rennen geht er parallel zur Modelloffensive der Marke mit sieben neuen Fahrzeugen.

Nicht unbedingt typisch für die Gestaltung früherer Chevy-Modelle sind die Abmessungen des Malibu mit einem Radstand von 2.737 und einer Spurbreite von 1.577 Millimetern. Sein Luftwiderstandswert ähnelt dem des Volt (0,280) und macht ihn zu einem der aerodynamisch effizientesten Fahrzeuge in der Markenpalette.

Beim Karosseriedesign setzen der für Chevrolet typische zweigeteilte Kühlergrill, HID-Scheinwerferlampen, große Bowtie-Logos an Vorder- und Rückseite und neue, vom Camaro inspirierte LED-Doppelrückleuchten Akzente. Zur Wahl stehen Räder in 17 oder 18 Zoll. Abhängig vom Modell kann zwischen neun verschiedenen Karosseriefarben und bis zu vier Farbkombinationen für die Innenausstattung gewählt werden.

Im Innenraum finden sich Metallic und Chrom. Ein sanftes, eisblaues Licht hinterleuchtet sowohl das Armaturenbrett als auch die zahlreichen Ablageflächen. Besonderer Clou: Eine Radiofront, die sich hoch- und runterklappen lässt und so ein gut 15 cm tiefes Ablagefach hinter dem 7-Zoll-Touchscreen-Display freigibt. Zum Angebot des neuen Modells zählt die ganze Bandbreite aktueller Infotainment-Optionen, inklusive neuer Radios, eines Navigationssystems oder der kabellosen Kontrolle von Smart Phones via Bluetooth.

Bei der Motorisierung können Kunden zwischen zwei Benzin- oder Dieselmotoren mit einem Hubraum von 2,0 oder 2,4 Litern wählen, die eine Leistung von 164 bzw. 169 PS erreichen. In Europa stehen sowohl Schalt- als auch Automatikgetriebe zur Verfügung.

Der Malibu verfügt über Vierkanal-ABS, Antischlupfregelung (ASR), Stabilitätskontrolle (ESC) an allen vier Rädern, elektronische Bremskraftverteilung, Bremsassistent (BA), Kurvenbremskontrolle und Momenten-Schlepp-Regelung.

Insgesamt acht Airbags gehören zur weltweit serienmäßigen Sicherheitsausstattung: Zweistufige Fahrer- und Beifahrer-Airbags, Seitenaufprall-Airbags im Thorax- und Beckenbereich für Fahrer und Beifahrer und Dachreling-Airbags mit Überrollschutz. Eine Rückwärts-Einparkhilfe und ein Rückfahrkamerasystem sind bei mittlerer und oberer Ausstattung ebenfalls verfügbar. (Auto-Reporter.NET/br)

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