DS 3 Modell 2016 - Fahrbericht

Wir haben mit dem frisch gelifteten DS 3 eine kleine Ausfahrt gemacht und verraten, wie sich der kleine Luxus-Mini aus Frankreich verändert hat.

Mit der DS-Line hat Citroen im Jahr 2010 eine neue Richtung eingeschlagen, aus der seit 2014 eine eigene Marke geworden ist. Die DS-Modelle sollen dabei den Premium-Bereich im PSA-Konzern abdecken. Im Frühjahr hat DS den frisch gelifteten DS 3 präsentiert, der den Einstieg in die DS-Welt darstellt und auch 2010 das erste DS-Modell war. Optisch wirkt der neue Modelljahrgang noch attraktiver, vor allem die DS LED Vision-Leuchteinheiten verleihen dem kleinen City-Flitzer einen sehr markanten Auftritt. Zudem wurde noch die Frontschürze verändert, und das Heck zieren jetzt ebenfalls sehr markante 3D-LED-Rückleuchten.

Im Innenraum erkennt man den neuen Jahrgang am neuen 7"-Touchscreen, über den alle wichtigen Funktionen gesteuert werden. Dadurch zeigt sich auch die Mittelkonsole im frischen Look und mit nur noch ganz wenigen Knöpfen. Das neue Infotainmentsystem kann auch mit Smartphones von Apple und Android verknüpft werden, womit die Funktionen des Smartphones via Touchscreen aufgerufen werden können.

Ein City-Notbremsassistent sorgt im neuen DS 3 für noch mehr Sicherheit, und auch die Individualisierungs- möglichkeiten kennen kaum Grenzen. Insgesamt gibt es drei Millionen Möglichkeiten (Kombination aus Farben, Karosserie und Ausstattungsdetails), seinen DS 3 einzigartig zu machen.

Beim Antrieb kommen bewährte THP- und neue PureTech- sowie BlueHDi-Motoren zum Einsatz, die man schon aus anderen Modellen des PSA-Konzerns kennt. Für Benzin-Fans stehen der PureTech 82, der PureTech 110, der PureTech 130, der THP 165 und als Performance-Modell der THP 208 zur Wahl.

Wer einen Diesel möchte, kann zwischen dem BlueHDi 100 und dem BlueHDi 120 wählen. Neu ist auch die Möglichkeit, den PureTech 110 mit dem EAT6-Automatikgetriebe zu kombinieren. Diese durchaus spannende Kombination haben wir auch gleich bei einer ersten Ausfahrt näher betrachtet, verspricht der DS 3 PureTech 110 EAT6 doch hohe Effizienz, viel Komfort und dennoch einiges an Fahrspaß.

Gleich zum Start fallen einem die gute Geräuschdämmung und die hochwertige Verarbeitung auf. Dass nur ein 3-Zylinder unter der Haube werkt, merkt man erst bei voller Beschleunigung, wo sich der Motor mit einem etwas kernigeren Klang kurz zu Wort meldet. Schon vom Start weg hängt der Motor gut am Gas und liefert sein maximales Drehmoment von 205 Nm schon bei 1.500 U/Min. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen nur 9,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 km/h.

Die Abstimmung der Automatik ist dabei überaus gut gelungen, die Schaltvorgänge sind sehr schnell und ruhig. In Kombination mit der guten Straßenlage und der sehr direkten Lenkung vermittelt der DS 3 wirklich viel Fahrspaß. Auch bei Überholmanövern auf der Landstraße bietet der 110 PS starke Benziner viel Kraft, und man würde dem Triebwerk durchaus mehr PS zutrauen.

Mit einem Verbrauch von 4,6 Litern soll der Benziner zudem recht sparsam zu bewegen sein. Noch mehr Fahrspaß gibt es im THP 165, den wir auch gefahren sind. Mit diesem Modell sprintet man in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 218 km/h schnell. Hätten wir die Wahl, würden wir dennoch den PureTech 110 mit EAT6-Getriebe wählen, da er kaum schlechter geht, aber komfortabler und günstiger ist.

Als günstigstes Modell steht der DS 3 PureTech82 Manuell Chic um 15.590 Euro beim Händler. Der PureTech 110 EAT6 Sport Chic kommt auf 21.740 Euro, während der THP 165 Sport Chic 22.440 Euro kostet.

Das Facelift hat dem DS 3 auf jeden Fall sehr gut getan, er wirkt jetzt wieder deutlich aufgefrischt, bietet mehr Komfort und eine Technik, die wieder am Puls der Zeit ist. Der PureTech 110 EAT6 ist dabei sicher der Geheimtipp in der Modellreihe.

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