Citroen Cruise Crosser : Concept Car mit drei Achsen

Rückkehr zu den Ursprüngen

Auf dem Genfer Salon 2007 präsentiert Citroen ein geländegängiges Concept Car mit drei Achsen, sechs Rädern, einem Diesel- und einem Elektromotor - sowie einzigartigem Design: den Citroen Cruise Crosser. Er wird während der Dauer des Genfer Automobilsalons auf dem Sbarro Stand in Halle 2 zu sehen sein.
 
Im Jahre 1922 organisierte André Citroen die erste Durchquerung der Sahara in einem Automobil . Fünf Halbkettenfahrzeuge bewältigten eine Strecke, die von Algerien in das französische Westafrika führte. Diese starken Raupen hatten die Fähigkeit, abseits aller Straßen in felsigem, unwirtlichem Gelände zu fahren. Bestärkt durch den Erfolg zog es Citroen zu neuen Wagnissen: 1924 folgte die Croisière Noire und 1931 die legendäre Croisière Jaune. Diese Expeditionen durch Afrika und Asien waren packende Abenteuer, welche die Öffentlichkeit faszinierten und als veritable wirtschaftliche, humanitäre, wissenschaftliche und kulturelle Missionen Anerkennung fanden.

In einer Anspielung auf diese ruhmreiche Geschichte hat Citroen die Schule Espera Sbarro gemeinsam mit der Citroen-Stylingabteilung mit der Herstellung des Cruise Crosser beauftragt - einem geländegängigen Concept Car, das selbst die entlegensten Orte erforschen soll. Diese Sonderversion des C-Crosser - dem ersten SUV von Citroen - hat drei Achsen und sechs Räder, die es ihr ermöglichen, sich wie die ersten Citroen-Halbkettenfahrzeuge auch unter schwierigsten Bedingungen (Schnee, Sand oder Schlamm) voranzubewegen. Mit seiner orangefarbenen Lackierung ist der Cruise Crosser in jeder Umgebung leicht zu erkennen. Große Windrosen auf den Flanken betonen seinen sportlichen Aspekt und symbolisieren seine Bestimmung, den Planeten von Nord nach Süd und von West nach Ost zu durchqueren.

Der Citroen Cruise Crosser verfügt über einen großen offenen Raum im Heck , der zusätzliche Passagiere aufnehmen kann (die 3. Sitzreihe ist herausnehmbar) oder sich als Laderaum nutzen lässt. So können Gepäckstücke, Schaufeln, Zelte und andere Ausrüstungsgegenstände problemlos transportiert werden. Die große Heckklappe erleichtert das Beladen, während die Trittbretter auf beiden Seiten den Einstieg in das Heckabteil vereinfachen.

Der Innenraum des Cruise Crosser ist nüchtern und sachlich. Die Ledersitze in der ersten und zweiten Reihe haben ein augenfälliges High-Tech-Design. Die Verarbeitung des Leders in Maschen bekräftigt den sportlichen Anspruch des Wagens und hebt zugleich jene Sorgfalt hervor, die dem Komfort der Insassen und der Qualität ihrer Reisen gewidmet wurde. Ausdruck des im Inneren waltenden Stilwillens ist auch das Aufgreifen der Karosseriefarbe auf den Sitzkonturen, dem Armaturenbrett und den Türverkleidungen.

Dank seiner leistungsstarken Technik ist der Citroen Cruise Crosser ein Wagen, in dem man das Abenteuer voll auskosten kann. Auf ausgefahrenen Bergstraßen und in unwegsamem Gelände kann er seine dritte Achse mit Elektroantrieb zuschalten . Sie gibt ihm außergewöhnliche Zugkraft, und falls er im Sand einsinkt, sind am Heck Sandbleche vorgesehen. Das Navigationssystem ist ideal, um die eigene Position leicht zu orten und unbesorgt sein Ziel anzusteuern. Der DVD-Player sorgt für die Unterhaltung der Passagiere.

Der Cruise Crosser ist eine Konzeptstudie mit Hybridantrieb, der einen Dieselmotor mit einem unter dem Fahrzeugboden angeordneten Elektromotor verbindet. Die dritte Achse, die zur Unterstützung der vier anderen Antriebsräder eingesetzt wird, wenn der Wagen auf schwierigem Boden fährt, gibt ihm eine bessere Traktion. Wird sie alleine benutzt, fährt der Wagen als " Zero Emission Vehicle " (ZVE) lautlos und abgasfrei.

Infos: Genfer Autosalon 2007

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