Jubiläum: 70 Jahre Ferrari

Am 12. März 1947 setzt Enzo Ferrari den 125 S in Gang - das erste Auto, das seinen Namen trägt.

Mit einer Testfahrt auf den Straßen von Maranello in Italien beginnt Ferraris moderne Geschichte. Die damalige kleine Fabrik hat sich im Laufe der Jahre zum weltweiten Symbol des "Made in Italy" gemausert. 70 Jahre später starten die Italiener die offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten.

Der 125 S war das erste Auto der Marke Ferrari. Sein 12-Zylinder-Motor wurde von Gioacchino Colombo unter Mitwirkung von Giuseppe Busso und Luigi Bazzi entwickelt. Am 12. März 1947 erwacht der erste 125 S zum Leben, ganz aus Stahl und noch ohne Karosserie. Das Abenteuer Ferrari begann.

Zwei Monate später, am 11. Mai 1947, folgt das Renndebüt auf der Strecke in Piacenza. Hinter dem Steuer des 125 S pilotiert Franco Cortese. Ein "vielversprechender Misserfolg". So kommentierte Enzo Ferrari das Debüt, bei dem der Wagen als Führender nach einem Problem an der Kraftstoffpumpe ausscheidet. Aber der Misserfolg ist nach nur neun Tagen vergessen: Am 20. Mai 1947 fährt Franco Cortese den 125 S beim Großen Preis von Rom auf Platz 1 - der erste von sechs Siegen in jenem Jahr 1947.

Die limitierte Sonderedition LaFerrari Aperta, eine offene Version des Supercars LaFerrari, soll nun das 70-Jahre-Jubiläum des Unternehmens zelebrieren. Das neueste Supercar aus Maranello verbindet herausragende Performance mit einzigartigem Spider-Fahrspaß und vertraut auf dieselbe Hybrid Power Unit wie die Coupé-Version: einen V12-Verbrennungsmotor mit 6262 cm³ und 800 PS, der mit einem 120 kW-Elektromotor gekoppelt insgesamt 963 PS leistet.

In Veranstaltungen in mehr als 60 Ländern können sich Kunden und Fans der Marke im Rahmen des Konzepts "Driven by Emotion" auf einzigartige Erlebnisse freuen. Die Veranstaltungsreihe gipfelt in Maranello, wo am Wochenende des 9. und 10. September 2017 mit Sonderausstellungen und der ersten "Cavalcade Classiche" gefeiert wird.

dpp-AutoReporter/wpr

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