Fiat Fiorino Panorama und andere Modelle in Genf

"Grüne Zone" am Fiat-Stand

Auf dem 78. Genfer Automobilsalon präsentieren sich Fiat und die leichte Nutzfahrzeugsparte Fiat Professional gemeinsam dem internationalen Publikum. Im Mittelpunkt des spektakulär gestalteten Messestandes steht der Fiat Fiorino Panorama - die Pkw-Version des neuen italienischen City-Transporters. Sie feiert in Genf ihre Weltpremiere . Premieren gibt es auch bei Fiat selbst, wie die des Fiat 500 Aria . Das Concept Car belegt die Vorreiterrolle von Fiat in Sachen Umweltschutz und nachhaltiger Mobilität. Wegweiser für die aktuelle Entwicklung sind auch die übrigen Standfahrzeuge, die in einer "grünen Zone" zusammengefasst sind. Sie warten ausnahmslos mit CO2-Emissionswerten auf, die unter 120 Gramm pro Kilometer liegen.

Die Umwelteffizienz steht bereits seit vielen Jahren im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik von Fiat. Neue Technologien sowie die wachsende Verwendung alternativer Kraftstoffe haben eine deutliche Verbesserung des Verbrauchs- und Emissionsverhaltens der Motoren bewirkt. Beispiele dafür sind die Multijet-Triebwerke der 2. Generation, das Downsizing der Motoren, der Erdgas-Antrieb in den Natural-Power-Triebwerken, die T-JET-Benzinmotoren und der Einsatz von Bioethanol . Bereits heute sind zahlreiche Motoren "Ready" für Euro 5, bis Ende 2009 soll der Großteil folgen. Der Schutz der Umwelt beinhaltet bei Fiat auch die Produktion und die eingesetzten Werkstoffe. Bis 2012 will Fiat das niedrigste Durchschnittsniveau an CO2-Emissionen für seine in Europa vertriebenen Fahrzeuge erreichen. Ein Ziel, bei dem die auf dem Genfer Automobilsalon gezeigten Studien und Technologien eine wichtige Rolle einnehmen.

Der Fiat Fiorino Panorama verbindet die Vorzüge der neuen Baureihe - modernes Design , große Wirtschaftlichkeit , hohes Komfortniveau und große Transportkapazität bei kompakten Abmessungen - mit einem variablen, für den Transport von Personen oder Gepäck jeder Art geeigneten Innenraum. Flott, wendig, handlich und sicher wendet er sich an eine junge Kundschaft , die im Alltag und in der Freizeit "intelligent" mobil sein will. Fiat Professional erschließt sich damit ein privates Klientel in einer Klasse, die mit dem Fiat Fiorino neu besetzt wird: die des kompakten City-Cars mit Transporter-Genen .

Der Fiat Fiorino Panorama

Der Fiat Fiorino Panorama fällt auf - in der City wie über Land. Er baut auf ein Design, das ihm einen bulligen Charakter und eine eigenständige Dynamik verleiht. Das gilt vor allem für die Front. Massige , hoch angesetzte und in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger , eigenwillig geformte Scheinwerfer in Klarglasoptik und eine kurze Motorhaube sorgen für ein markantes Äußeres. Die klar gegliederte Seitenlinie und das quadratische Heck mit großer Klappe und Spoiler bilden dazu den optischen Kontrast.

Der Fiat Fiorino Panorama hat viele Attribute eines Pkw. Das beginnt bei der großzügigen Verglasung, setzt sich über das Armaturenbrett fort und endet bei den bequemen Sitzen und der Ausstattung. Dazu kommt ein Innenraum, der durch seitliche Schiebetüren und die große Heckklappe optimal zugänglich ist. Er bietet mit einer Dreiersitzbank in der zweiten Reihe bis zu fünf Personen bequem Platz und ist dank "Free Space" beispielhaft variabel.

So lässt sich die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank einzeln oder komplett umklappen, umlegen oder vollständig ausbauen. Auch der Beifahrersitz kann umgeklappt oder ganz im Boden versenkt werden . Entsprechend verändert sich das Volumen des Gepäckraums. Es beträgt bei normaler Sitzposition 330 Liter (660 Liter bis zur Decke) und wächst - je nach Sitzkonfiguration - bis auf maximal 2.800 Liter an. Dann können auch bis zu 2,5 Meter lange Gegenstände (z.B. Surfboard und Segel) im Fiat Fiorino Panorama verstaut werden. Angesichts der Außenlänge von 3,90 Meter ein Rekordwert!

Wenig Raum beansprucht der Fiat Fiorino Panorama unterwegs. Seine kompakten Abmessungen, sein mit 9,95 Meter kleiner Wendekreis und sein agiles Fahrwerk machen aus ihm einen perfekten und wendigen Partner - auch im dichten Cityverkehr. Ergänzt wird das Mobilitätspaket durch zwei Motoren, die optimal auf den Charakter der neuen Panorama-Version abgestimmt sind: ein 1.4-Liter Benziner mit 54 kW / 73 PS (Höchstgeschwindigkeit 155 km/h, Verbrauch 7,0 l/100 km kombiniert nach RL 80/1268/EWG), und ein 55 kW (75 PS) starker 1.3-Liter Multijet-Diesel (Höchstgeschwindigkeit 155 km/h, Verbrauch 4,6 l/100 km kombiniert nach RL 80/1268/EWG). Er ist mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet, verspricht in Verbindung mit der Comfort-Matic ungewohnten Schaltkomfort und muss nur alle 30.000 Kilometer zur Wartung .

Der neue Fiat Fiorino Panorama ist ebenso funktionell wie sicher (u.a. ABS mit EBD sowie Front- und Seitenairbags ) und kann u.a. mit Klimaanlage , Einparkhilfe , Blue&Me und Lederlenkrad individuell ausgestattet werden. Angeboten wird auch eine Adventure-Version, die mit größerer Bodenfreiheit, in die Stoßstange integriertem Unterbodenschutz und überdimensionierten Seitenschutzleisten den Einsatz im Freizeitbereich vergrößert.

Der Fiat Fiorino wird in Österreich nicht als Kombi angeboten , auch die Zulassung N1-Version (4 Personen + 278 kg) wird es in Österreich nicht geben!

Die innovative Ausrichtung von Fiat in Sachen Umwelt verdeutlicht in Genf der Fiat 500 Aria . Das Concept-Car basiert auf dem Fiat 500 und ist konsequent umweltfreundlich - sowohl beim Antrieb als auch durch den Einsatz von recycelten Materialien für das Interieur. Der Fiat 500 Aria ist mit einem 1.3-Liter Multijet-Diesel mit Partikelfilter ausgerüstet. Er erfüllt die Abgasnorm Euro 5 und emittiert pro Kilometer nur 98 Gramm CO2 . Das Triebwerk ist mit einem automatisierten Dualogic-Getriebe gekoppelt, das auf eine Reduzierung des Verbrauchs ausgelegt ist. Zusammen mit einer Stop&Start-Vorrichtung wird dieser in der Stadt um zehn Prozent gesenkt.

Concept Car Fiat 500 Aria

Der Fiat 500 Aria ist dazu mit Eco-Drive ausgestattet. Das innovative Service-Programm analysiert den Fahrstil und gibt Tipps für ein "umweltverträglicheres" Fahrverhalten . Das Concept-Car ist dafür mit dem Blue&Me-Telematiksystem ausgestattet. Über dessen USB-Port wird der Fahrstil des Benutzers aufgezeichnet und mit Hilfe eines normalen USB-Sticks z.B. auf einen PC übertragen. Hier kann der Fahrer die Verbrauchs- und Emissionswerte jeder einzelnen Fahrt eingehend überprüfen und Ratschläge zu einem umweltorientierten Fahrverhalten einholen .

Im Innenraum des Fiat 500 Aria kommen recycelte oder biologisch abbaubare Materialien zum Einsatz. Die Sitze sind mit speziell aufbereitetem Leder bezogen, der Fahrzeugboden ist aus Gummikörnern von gebrauchten Reifen hergestellt und etliche Teile des Interieurs - u.a. Bedienelemente der Klimaanlage , Instrumentenkuppel und Paneeleinsätze - bestehen aus thermoplastischen Materialien und Naturfasern.

Der Fiat Panda Aria repräsentiert den am weitesten fortgeschrittenen Stand in Sache Emission und Verbrauch verbunden mit vorhandenen oder künftigen Technologien. Das Concept-Car wird von einem Zweizylinder-Turbomotor der SGE-Baureihe mit Multiair-System und doppelter Kraftstoffversorgung mit Benzin und Erdgas angetrieben . Er ist auch auf Betrieb mit einem Kraftstoffgemisch aus 70 Prozent Erdgas und 30 Prozent Wasserstoff vorbereitet. Das Aggregat hat einen Hubraum von 900 ccm, leistet im Benzinbetrieb 80 PS und ist mit einem innovativen MTA-Getriebe (Manual Transmission Automated) und einer Stop&Start-Vorrichtung gekoppelt. Letztere senkt den Verbrauch in der Stadt um über zehn Prozent.

Concept Car Fiat Panda Aria

Innovativ ist auch das Multiair-System des Zweizylinders. Es ermöglicht die Kontrolle der Luftzufuhr ohne Hilfe der Drosselklappe. Kern der elektrohydraulischen Ventilsteuerung ist eine mit Öl gefüllte Hochdruckkammer zwischen Nocke und Einlassventil, die über ein elektronisch gesteuertes Ventil verändert werden kann. Dadurch lässt sich der Ventilhub je nach Luftanforderung des Motors und abhängig von der Drehzahl variieren. Ergebnis z.B. der vorzeitigen Schließung des Ventils oder der verzögerten Öffnung des Ventils ist eine optimalere Verbrennung und eine Verbesserung des Leistungs-, Drehmoment-, Verbrauchs- und Emissionsverhalten . Das schlägt sich auch in konkreten Zahlen nieder. So erreicht der Fiat Panda Aria bei den CO2-Emissionen den Rekordwert von 69 g/km !

Auch der Fiat Panda Aria verbindet eine innovative Antriebs-Architektur mit dem Einsatz von umweltverträglichen Materialien sowohl für das Interieur als auch das Exterieur. So sind die Bezugsstoffe aus biologisch abbaubaren Materialien (Leinen, Baumwolle, Kokos) hergestellt, bestehen die Außenpaneele aus halbdurchlässigem Ökoharz und wurden außen umweltschonende Lacke verwendet.

Weitere Besonderheiten des Fiat Panda Aria sind eine energiesparende Klimaanlage , das reduzierte Fahrzeuggewicht durch Motor-Downsizing (ein Zweizylinder wiegt 20 Prozent weniger und spart 25 Prozent Platz gegenüber einem vergleichbaren Vierzylinder), der Einsatz von Experimentalreifen "Pirelli Ultraverdi" mit geringem Rollwiderstand und das "Eco-Drive" Service-Programm .

Praktisch, kostengünstig und extrem umweltfreundlich - mit diesen Eigenschaften wirbt der in Genf ausgestellte Fiat Panda Panda Climbing um die Aufmerksamkeit der Besucher. Die frontangetriebene Natural Power-Version der erfolgreichen Baureihe verbindet Fahrspaß mit einem technisch bewährten bivalenten Antrieb (Benzin/Erdgas) , schont die Umwelt (CO2-Emission 114 g/km im Erdgasbetrieb , Null-Emission beim Feinstaub ), senkt die Betriebskosten und schränkt durch seine innovative Unterflurtechnik (Gasflaschen unter dem Fahrzeugboden ) den Nutzen des superkompakten Modells für Insassen und Gepäck nicht ein. Er versteht sich als neuer Maßstab im umweltfreundlichen Cityverkehr.

Fiat Panda Panda Climbing

Ein Jahr nach seiner Publikumspremiere in Genf steht der Fiat Bravo nun mit einem neuen 1.6-Liter Vierventil-Multijet-Diesel auf dem Messestand. Die in zwei Leistungsstufen (90 PS und 120 PS) angebotene neue Turbodiesel-Generation vereint die Vorteile der innovativen Multijet-Einspritzung mit einem kleineren Hubraum, bietet hohe Drehmomentwerte bei niedrigen Drehzahlen, ist elastisch, drehfreudig, wartungsarm (Service nur alle 35.000 km ) und erfüllt bereits die künftige Euro 5-Norm. Der Fiat Bravo ist damit das umweltfreundlichste Fahrzeug in seiner Klasse.

Fiat Bravo 1.6 Multijet mit automatisiertem Dualogic-Getriebe

Die in Genf ausgestellte 88 kW (120 PS) starke Version des 1.6-Liter Multijet Diesel ist ein Beispiel für die technologische Kompetenz von Fiat im Bereich der Dieselmotoren. Das Triebwerk verfügt in der Leistungsklasse bis 200 PS über das höchste spezifische Drehmoment, gibt sein maximales Drehmoment bei sehr niedrigen Drehzahlen (1.500 U/min) ab und wartet im Fiat Bravo mit Beschleunigungswerten auf, die in der Motorenklasse bis 88 kW (120 PS) zu den Besten gehören. Im Vergleich mit dem gleichstarken 1.9 Multijet 8V bietet er ein um fast 25 Prozent höheres Drehmoment , verbraucht acht Prozent weniger , beschleunigt vier Sekunden schneller von 80 auf 120 km/h und ist leiser (Artikultationsindex um fünf Prozent gesenkt).

Auch bei den Emissionswerten kann der neue 1.6-Liter Multijet-Diesel überzeugen. Bei dem in Genf ausgestellten Fiat Bravo ist der High-Tech-Turbodiesel mit einem sechsstufigen Dualogic-Automatikgetriebe gekoppelt und weist in dieser Kombination eine CO2-Emission von exakt 120 g/km auf - ein in dieser Leistungsklasse beispielhaft guter Wert.

Dass Großserienproduktion und innovativer Umweltschutz sich nicht ausschließen, verdeutlicht auf dem Messestand der Fiat Grande Punto 1.3 Multijet 16V. Sein innovativer Common Rail-Dieselmotor wird von einem Turbolader mit variabler Geometrie aufgeladen, leistet 66 kW (90 PS) und sichert dem italienischen Bestseller gute Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit 175 km/h ) bei äußerst geringem Verbrauch (4,6 l/100 km kombiniert nach RL 80/1268/EWG). Auch bei der CO2-Emission ist der innovative Multijet-Diesel mit 119 g/km vorbildlich. In Verbindung mit einem Dualogic-Automatikgetriebe sinkt der Wert auf 115 g/km.

Fiat Grande Punto 1.3 Multijet 16V

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