Der neue Ford EcoSport - Fahrbericht

Für das neue Modelljahr hat Ford den EcoSport im Detail verbessert. Ob man das auch merkt, verraten wir in unserem Fahrbericht.

Der Ford EcoSport ist gerade einmal etwas über ein Jahr auf dem Markt, und Ford hat ihn schon verbessert. Man hat dabei sehr auf die bisherigen Kunden, Journalisten und auch Internet-Foren geachtet, deren Anregungen ernst genommen und in die Produktion einfließen lassen.

Hauptsächlich zu erkennen ist der neue Modelljahrgang am fehlenden Reserverad an der Heckklappe, welches vom Start weg für viel Kritik gesorgt hat. Geblieben ist jedoch die zur Seite hin öffnende Heckklappe, die jetzt aber in jeder Position fixiert werden kann, wodurch ein Aufschlagen auf das dahinter parkende Auto verhindert wird.

Ford hat auch den Innenraum überarbeitet und ihn etwas wohnlicher gestaltet. Neue Sitzbezüge und neue Materialien für die Armaturenlandschaft vermitteln dabei einen hochwertigeren Eindruck als bisher. Auch bei den Chrom-Zierelementen ist Ford jetzt großzügiger geworden und hat dem Innenraum damit einen luxuriöseren Touch verliehen. Ebenfalls verbessert wurde die Geräuschdämmung, der neue EcoSport soll wesentlich weniger Störgeräusche in den Innenraum dringen lassen.

Aufgewertet hat Ford auch die Ausstattung, für den EcoSport gibt es jetzt ein Winterpaket mit Frontscheibenheizung sowie ein neues Infotainmentsystem mit Navigation, 5"-Bildschirm und Rückfahrkamera. Das Audiosystem ist zudem auch DAB-fähig.

Noch mehr auf den europäischen Geschmack hin abgestimmt wurden Fahrwerk, Lenkung und Federung, im Vergleich zum Vorjahresmodell ist der neue EcoSport auch 10 mm tiefer gelegt, damit er noch satter auf der Straße liegt und mehr Fahrspaß bietet. Serienmäßig verfügt der EcoSport des neuen Modelljahrgangs auch über neue Goodyear-Reifen, die mehr Grip liefern sollen.

Bei den Motoren kann man wie bisher zwischen dem 1,0 EcoBoost 3-Zylinder mit 125 PS (92 kW), dem 1,5 Liter Ti-VCT 4-Zylinder mit 112 PS (82 kW) und dem 1,5 Liter Diesel mit 95 PS (70 kW) wählen.

Hinzu gekommen ist ein 1,0 Liter EcoBoost 3-Zylinder-Benzinmotor mit 140 PS (103 kW), der vorab dem neuen sportlichen EcoSport Titanium S vorbehalten bleibt. Mit diesem Motor sprintet der Wagen in 11,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 188 km/h schnell.

Das sportliche Topmodell glänzt mit schwarz lackierten 17"-Alufelgen, schwarzem Dach und Außenspiegelgehäuse sowie getönten Scheiben im hinteren Bereich. Der Titanium S ist auch mit dem 125 PS starken Benziner und dem Dieselmotor kombinierbar.

Wir haben für eine erste Ausfahrt den bewährten 1,0 Liter EcoBoost mit 125 PS gewählt, der einen guten Vergleich zum bisherigen Modell liefert. Schon auf den ersten Blick ist die bessere Materialwahl im Innenraum erkennbar, der EcoSport wirkt wesentlich hochwertiger als der bisherige Modelljahrgang.

Ebenfalls deutlich spürbar sind die bessere Geräuschdämmung und die bessere Straßenlage. Die Lenkung ist sehr direkt und macht den EcoSport zu einem der wendigsten Vertreter seiner Klasse. Durch den Wegfall des Reserverads auf der Heckklappe ist er jetzt statt 427 cm auch nur noch 401 cm lang. Die Federung ist nach wie vor eher sportlich ausgelegt, und kurze Bodenwellen sind durchaus spürbar. Dennoch wirkt alles jetzt eine Spur solider und angenehmer.

Der überarbeitete Motor hängt nach wie vor gut am Gas, und man spürt jetzt auch mehr die Leistung, die unter der Haube steckt. Das manuelle 5-Gang-Getriebe lässt sich ebenfalls etwas besser schalten und ist uns geringfügig harmonischer abgestuft vorgekommen.

Durch die Änderungen ist der neue EcoSport auf jeden Fall interessanter geworden. Das hochwertigere Ambiente und der verbesserte Fahrspaß werden sicher neue Kunden anlocken. Bestellungen werden schon entgegen genommen, der günstigste EcoSport kommt auf 18.990 Euro, das neue Topmodell, der EcoSport Titanium S, ist aber erst ab Ende 2015 bestellbar.

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