Ford setzt auf umweltfreundliche Ethanol-Fahrzeuge

Eröffnung der ersten SuperEthanol E85 Tankstelle im Herzen Wiens

Mit dem Einsatz von Ethanolfahrzeugen lassen sich bis zu 80 Prozent CO2 einsparen, was einen enormen Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation darstellt. Ford hat in Europa das größte Modellangebot dieser Flexifuel genannten Fahrzeuge (diese können sowohl mit Benzin als auch mit Ethanol betankt werden), in Österreich steckt diese Technologie allerdings noch in den Kinderschuhen. Umso erfreulicher, dass gestern im Beisein von Umweltminister Niki Berlakovich die erste Ethanoltankstelle in der Wiener Innenstadt (Löwelstraße 12) eröffnet wurde.

"Ethanol ist kurz- und mittelfristig die beste Option, Mobilität noch umweltfreundlicher zu gestalten", erklärt Bernhard Soltermann, Generaldirektor von Ford Österreich. "Mit dieser effizienten und umweltfreundlichen Technologie können wir sofort, einfach und wirkungsvoll etwas gegen den Klimawandel tun, ohne unsere Grundbedürfnisse in Sachen individueller Mobilität zu stark einschränken zu müssen. Die Flexifuel-Technologie ist verfügbar, sie ist bezahlbar und nützt sowohl der Umwelt als auch dem Kunden. Wir wollen Technologien anbieten, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen. Kunden, die sofort auf ein Flexifuel-Fahrzeug umsteigen wollen, können vorerst ohne Probleme mit Benzin fahren, bis in Österreich eine flächendeckende Distribution von Ethanol sichergestellt ist , um dann nahtlos auf den umweltfreundlichen Kraftstoff zu wechseln."

Umweltminister Berlakovich , dessen Dienstfahrzeug mit SuperEthanol betrieben wird, nahm die erste Tankfüllung an der neuen E85-Zapfsäule in Wien persönlich vor und begrüßt das Umweltengagement der Tankstellenbetreiber AWI und Genol: "Besonders im Verkehrsbereich bedarf es noch einer großen, gemeinsamen Anstrengung, um die Klimaziele zu erreichen. Der Umstieg auf alternative Antriebe spielt da eine ganz zentrale Rolle. Um den zu beschleunigen fördern wir einerseits die Flottenumstellung und seit kurzem auch die Neuerrichtung oder Umrüstung von Tankstellen für alternative Treibstoffe ." Im Lauf des Jahres 2009 sollen drei weitere AWI-Tankstellen in der Prager Straße, Tivoligasse und Simmeringer Hauptstraße für die Betankung mit SuperEthanol E85 umgerüstet werden.

Mit insgesamt 5 "Flexifuel"-Modellen unterstreicht Ford seine kontinuierlichen Bestrebungen, zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch den Autoverkehr beizutragen. Nach den ersten Flexifuel-Varianten des Ford Focus und des Ford C-MAX wurden 2008 auch die Modelle Galaxy , S-MAX und der neue Mondeo mit diesem alternativen Antrieb angeboten. Die Marke mit dem blauen Oval hat damit das europaweit breiteste Angebot an diesen umweltfreundlichen Fahrzeugen.

Wie die bereits verfügbaren Versionen von Ford Focus und Ford C-MAX sind die Flexifuel-Varianten von Mondeo, Galaxy und S-MAX "kraftstoff-flexibel". Sie können sowohl Bioethanol (" E85 " = 85 Prozent Bio-Ethanol, 15 Prozent Superkraftstoff) tanken, darüber hinaus aber auch Superkraftstoff und jede beliebige Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung.

Bio-Ethanol lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide, Zuckerrüben oder auch aus Zellulose gewinnen - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.

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