Fahrbericht: Der neue Ford Focus

Ford hat dem Focus ein ordentliches Facelift spendiert und ihn auch technisch weiter verfeinert. Wir haben schon eine erste Ausfahrt gemacht.

Der Ford Focus hat drei Jahre nach seinem Debüt ein großes Facelift erhalten und wurde auch technisch aufgewertet. Zu erkennen ist der neue Ford auf Anhieb an der neuen Frontpartie, die den Focus jetzt eleganter und sportlicher zugleich macht. Aber auch das Heck wurde überarbeitet und präsentiert sich jetzt harmonischer als noch vor dem Facelift. Optisch haben die Änderungen dem Focus auf jeden Fall sehr gut getan, und er wirkt auch erwachsener als bisher.

Ford hat aber auch technisch nochmals alle Register gezogen und den Focus weiter aufgewertet. Als Weltpremiere kommt die "Erweiterte Fahrdynamik-Regelung ETS" zum Einsatz, die für eine noch bessere Haftung und Traktion sorgt, wodurch der Fahrspaß nochmals deutlich gesteigert wird.

In neuem Outfit präsentiert sich auch der Innenraum, dessen Mittelkonsole jetzt von der Tastenflut befreit wurde und sich sehr schlicht und übersichtlich präsentiert. Die wichtigsten Funktionen können über ein bis zu 8" großes Touchscreen gesteuert werden, dessen Software von Microsoft kommt. In Kombination mit dem Ford SYNC 2 kann man dem Auto aber auch via Sprachbefehl Aufgaben stellen und sich zum Beispiel vom Navi das nächste Restaurant suchen lassen.

Verbessert wurden auch die Assistenzsysteme. So reagiert der Active City Stop nun bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h, statt wie bisher bis 30 km/h, die automatische Einparkhilfe wurde weiter verbessert und steuert auch Querparklücken an, und der adaptive Tempomat verfügt nun auch über einen Distanz-Warner. Erstmals im Focus erhältlich ist auch das MyKey-System, bei dem der Zweitschlüssel extra programmierbar ist.

Überarbeitet wurde auch das Motorenangebot, welches sich jetzt noch effizienter zeigt. Bei den Benzinern hat man die Wahl zwischen dem 1,6 Ti-VCT mit 85 PS (63 kW) oder 125 PS (92 kW), dem 1,0 EcoBoost mit 100 PS (74 kW) oder 125 PS (92 kW), dem 1,5 EcoBoost mit 150 PS (110 kW) oder 182 PS (134 kW) sowie dem 2,0 EcoBoost mit 250 PS (184 kW), der im Focus ST zum Einsatz kommt.

Wer lieber mit einem Diesel unterwegs ist, kann zwischen dem neuen 1,5 TDCi mit 95 PS (70 kW) oder 120 PS (88 kW), dem 1,6 TDCi mit 95 PS (70 kW) oder 115 PS (85 kW), dem 1,6 TDCI Econetic mit 105 PS (77 kW) und dem 2,0 TDCi mit 150 PS (110 kW) oder 185 PS (136 kW) wählen, der als stärkster Diesel auch nur im neuen Focus ST erhältlich ist.

Der günstigste Focus startet in Ambiente-Ausstattung bei 17.650 Euro als 5-Türer und ab 18.900 Euro als Traveller. Darüber rangieren die Ausstattungslinien Trend und Titanium sowie der ST.

Bei einer ersten Ausfahrt haben wir den Focus Traveller mit dem bewährten 1,6 Liter TDCi mit 115 PS (85 kW) gewählt. Der Motor verfügt über einen idealen Mix aus Spritzigkeit und Sparsamkeit. In 11,1 Sekunden sprintet der Kombi von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 193 km/h schnell.

Spürbar verbessert wurde die Geräuschdämmung im Focus, der neue Kompaktwagen von Ford bleibt auch bei höherem Tempo im Innenraum angenehm leise. Auch Fahrwerk und Federung können überzeugen und bieten einen perfekten Mix aus guter Straßenlage und angenehmem Komfort.

Eine Wohltat ist auch die neue Mittelkonsole, die von den vielen Knöpfen befreit wurde. Via Touchscreen kann man alle wichtigen Funktionen steuern, was sehr einfach und intuitiv funktioniert.

Das Facelift hat dem Focus sehr gut getan, er wirkt jetzt hochwertiger und fährt sich noch souveräner als bisher. Die verbesserte Sicherheitsausstattung und der neu gestaltete Innenraum sprechen ebenfalls für den Kompaktwagen von Ford.

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