Produktionsstart des neuen Ford Focus

Die vierte Generation des Bestsellers läuft vom Band: In Saarlouis hat die Serienfertigung des neuen Ford Focus begonnen.

Ford hat den Produktionsstart des neuen Focus bei einer Mitarbeiterveranstaltung im Produktionswerk Saarlouis gefeiert. Zu den Gästen zählten auch Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans, Landeswirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Peter Demmer, der Oberbürgermeister von Saarlouis. Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, bedankte sich bei den Beschäftigten für den reibungslosen Anlauf der Volumenproduktion und betonte die Bedeutung der Modellreihe. "Der neue Ford Focus kann sich wirklich sehen lassen! Wir haben alles für die Fortsetzung seines Erfolgs getan und ein Auto auf die Räder gestellt, das besser, fortschrittlicher und innovativer ist als alles, was wir bisher in Europa auf den Markt gebracht haben."

Neben dem neuen, frischen Design und dem hohen Qualitätslevel im Interieur, beeindruckt der neue Ford Focus vor allem mit dem, was unter der Haube steckt - eine Vielzahl innovativster Technologien. Mit dem Angebot an Assistenzsystemen, die Ford von nun an mit dem Begriff "Ford Co-Pilot360" zusammenfasst, bringt der Ford Focus Technologien in die Kompaktklasse, die man bislang nur aus der Mittel- oder Oberklasse kannte. Viele Funktionen entsprechen dabei dem Level 2 für autonome Fahrzeuge.

Zudem setzt der neue Ford Focus, als erste europäische Baureihe von Ford mit dem sogenannten FordPass Connect-Modem neue Maßstäbe in Sachen Konnektivität. Und auch beim Antrieb bietet die vierte Generation des Kompaktwagens etwas ganz Neues: Die jüngste Generation des vielfach preisgekrönten EcoBoost-Dreizylinders mit 1,0 und 1,5 Litern Hubraum profitiert von der intelligenten Zylinder-Steuerung, die Ford als erster Autohersteller überhaupt für Dreizylinder-Aggregate eingeführt hat.

Doch nicht nur unter der Haube des neuen Ford Focus steckt allerhand Hightech, auch in der Fertigung setzt Ford auf innovative Technologien. "Saarlouis zählt nach wie vor zu den effizientesten und produktivsten Automobilwerken weltweit!", sagt Gunnar Herrmann. "Damit das auch so bleibt, investieren wir kontinuierlich in dieses Werk. In der Fertigung des neuen Ford Focus haben wir rund 600 Millionen Euro für neue und optimierte Produktionsanlagen ausgegeben - einige der neuen Fertigungstechnologien kommen sogar erstmals in der gesamten Automobilindustrie zum Einsatz." So hat zum Bespiel in der neuen Boron-Halle auf rund 6.000 Quadratmetern eine neue Heißverformungsanlage ihre Arbeit aufgenommen. Diese kann ultra-hochfeste und besonders leichte Komponenten aus Boron-Stahl vor Ort verarbeiten und verfügt - ein Novum für Automobilhersteller - über einen vollautomatisierten Entladeprozess. In der 40 Meter langen Ofenstraße werden die Boron-Stahlplatten über Gas- und magnetische Induktion auf 930 Grad Celsius zu einer gefügigen Masse erhitzt, bevor sie in eine 1.250-Tonnen-Presse gelangen. Anschließend schneiden Laser mit einem 3.000 Grad heißen Lichtstrahl die wassergekühlten Platten in ihre endgültige Form.

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