GM-Premieren auf dem Genfer Autosalon 2008

Die wichtigsten Neuheiten der einzelnen GM-Marken

Mit einer Vielzahl von Welt- und Europapremieren zeigt General Motors auf dem 78. Genfer Automobilsalon (6. - 16. März) die ganze Bandbreite seiner Marken, Mobilitätskonzepte und Designkompetenz. Darüber hinaus präsentiert das GM-Forum die Mobilität der Zukunft: Dort zeigt das Unternehmen den GM HydroGen 4 - die nunmehr vierte Generation der Brennstoffzellen-Technologie . Gegenüber seinen Vorgängern hat der HydroGen4 weiter deutlich an Alltagstauglichkeit, Dynamik und Systemhaltbarkeit gewonnen. Der Brennstoffzellen-Stapel (Stack) des HydroGen4 besteht aus 440 in Reihe geschalteten Zellen. Das Gesamtsystem erzielt so eine elektrische Leistung von bis zu 93 kW . Mit Hilfe des 73 kW (100 PS) starken Synchron-Elektromotors ist damit eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in rund zwölf Sekunden möglich. Der HydroGen4 besitzt ein Tanksystem mit drei 700-bar-Hochdrucktanks aus Kohlefaserverbundwerkstoff, das eine Gesamtmenge von 4,2 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen kann. Damit ist eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern möglich.

Highlight des diesjährigen Chevrolet Europe-Auftritts auf dem Genfer Automobilsalon ist der neue Aveo Dreitürer , der sich dort zum allerersten Mal dem Publikum präsentiert. Damit baut Chevrolet die erfolgreiche Kompaktklasse-Familie zügig aus, denn parallel startet im März der Verkauf des Fünftürers . Markantes Außendesign, hochwertiges Interieur und ein neuer, noch effizienterer Benzinmotor sind die wichtigsten Merkmale beider Karosserieversionen. Zu den europäischen Händlern kommt der dynamisch gezeichnete Aveo Dreitürer im Juni 2008 . Zwei Ottomotoren stehen zur Wahl: ein 1,2 Liter mit 84 PS und ein 1,4 Liter mit 101 PS .

Die wichtigsten Neuheiten der einzelnen Marken im Überblick:

Chevrolet: Weltpremiere des dynamischen Aveo Dreitürers

Ganz im Zeichen seiner Monocab-Kompetenz stehen die Messeneuheiten von Opel. Der Meriva Concept deutet an, wohin sich der Bestseller im Small Monocab-Segment entwickeln könnte. Immerhin hat der Meriva dieses Segment 2003 begründet und führt es seitdem auch an. Dabei wird das Konzeptfahrzeug einen innovativen Ansatz für noch mehr Flexibilität bei Opel-Monocabs zeigen. Design-Merkmale wie die U-förmig ins Dach auslaufende Frontscheibe oder der markante Seitenfensterschwung auf Höhe der B-Säule formen den Charakter des Meriva Concept. Gleichzeitig steigern solche lichten Elemente den Wohlfühleffekt im Innenraum und zeugen so von der Praxisnähe der Studie.

Opel: Monocab-Offensive mit Meriva Concept, neuen Motoren für den Zafira und neuem Agila

Mit frischen Designakzenten und dem auf zehn Triebwerke erweiterten Antriebsprogramm startet der Zafira als Inbegriff des flexiblen Siebensitzers durch. Drei neue Motoren , der 1,6-Liter-Basisbenziner (85 kW / 115 PS) und zwei 1.7 CDTI-Common-Rail-Turbodiesel (81 kW / 110 PS sowie 92 kW / 125 PS) bürgen für hohe Effizienz: Bis zu zehn PS mehr Leistung und entsprechend verbesserte Fahrleistungen bei bis zu fünf Prozent weniger Verbrauch gegenüber den Vorgänger-Triebwerken. Anlass genug für mehr Selbstbewusstsein, das die breite vordere Chromspange mit integriertem Opel-Signet als eine von mehreren dezenten Optik-Maßnahmen für einen sportlicheren Look ausdrückt. Komplettiert wird das Monocab-Aufgebot des europäischen Marktführers durch den neuen Agila, der kurz nach der Genfer Show auf den Markt kommt.

Zur GM Premiere Night am 3. März gibt es eine Weltpremiere : Saab präsentiert ein Konzeptfahrzeug, das für die Marke ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verbreiterung des Produktangebots ist.

Saab: Eine Marke in Bewegung - mit Welt-und Europapremieren

Nach seinem Debüt auf der Detroit Auto Show zu Jahresbeginn hat der Saab 9-4X BioPower Concept nun seinen ersten Auftritt in Europa. Mit dem Fahrzeug unterstreicht Saab das klare Bekenntnis der Marke, im wachsenden Crossover-Segment eigene Akzente zu setzen. Es setzt Schwerpunkte bei progressivem Design und bewusstem Umgang mit Leistung - verbunden mit dem Maßstäbe setzenden Saab XWD Antriebssystem .

Zum Fahrzeugkonzept gehören clevere Transportlösungen wie zum Beispiel ein Verstau-System für Ski, das in Zusammenarbeit mit dem Wintersport-Spezialisten Salomon entwickelt wurde. Der Vierzylinder 2.0 Liter BioPower Turbomotor ist für den Einsatz von Biokraftstoff (E85) ausgelegt und unterstreicht damit Saabs Bekenntnis zu verantwortungsbewusster Leistung. Das Triebwerk hat 300 PS (221 kW) und ein maximales Drehmoment von 400 Nm bei gleichzeitig deutlich reduzierten CO2-Emissionen.

Mit zwei ausdrucksstarken Studien setzt Cadillac seine Modelloffensive fort. Beide feierten erst kürzlich auf der Detroit Motorshow ihre Premiere und sind erstmals in Europa zu sehen. Ebenfalls eine Europapremiere ist die Serienversion der High-Performance-Sportlimousine CTS-V. Das innovative Konzeptfahrzeug Provoq weist die Richtung zukunftsfähiger Luxus-Mobilität - es ist ein Crossover mit Brennstoffzellenantrieb . Der Provoq basiert auf der innovativen E-Flex-Architektur von GM und verfügt über die fünfte Generation des Brennstoffzellenantriebs in Kombination mit Lithium-Ionen-Batterien . Mit seinem geschmeidigen, Cadillac-typischen Design definiert die Studie das Konzept luxuriöser Crossover neu, mit großzügigem Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Weitere Besonderheiten des Provoq sind ins Dach integrierte Solarpaneele zur Stromversorgung der Innenbeleuchtung und der Audioanlage , die Brake-By-Wire-Bremsanlage sowie verstellbare Lamellen im Kühlergrill. Diese schließen sich zugunsten einer besseren Aerodynamik bei Autobahngeschwindigkeit, bei geringerem Tempo dagegen unterstützen sie voll geöffnet die Kühlung des Antriebs. Auch im Innenraum findet sich die markentypische Kombination von Stil und Funktion - mit Platz für fünf Personen und allen Annehmlichkeiten, die ein Cadillac-Kunde erwartet. Das Brennstoffzellen-System beeinträchtigt das große Platzangebot nicht.

Cadillac: Crossover-Concept Provoq, CTS-Coupé-Studie, CTS-V und Escalade Hybrid

Der Cadillac CTS steht für die Design-Avantgarde in der heutigen Zeit. Das warf für die Designer die Frage auf: Und nun? Die Antwort ist das CTS Coupé Concept , das auf der Detroit Auto Show 2008 diesen Jänner Premiere feierte. Es trägt die "Arts & Science"-Designsprache der Marke noch ein Stück weiter. Noch expressiver, noch technischer und noch individueller ist das CTS Coupé Concept eine Weiterentwicklung der Limousine mit einer völlig neuen Linienführung ab der A-Säule . Keine B-Säule unterbricht die Fensterlinie. Die Studie besitzt innen ein klassisches 2+2-Layout und wird durch schwarzes Leder und Mikrofaser-Trim akzentuiert. Unter der Haube finden hochmoderne V6-Motoren wie der 3,6-Liter-Direkteinspritzer-Benziner oder der 2,9-Liter-Diesel , der sich derzeit in Entwicklung befindet, ihren Platz. Noch mehr Sportlichkeit verspricht die Serienausführung des CTS-V, die außerhalb der USA gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommt. Die Sportlimousine bietet die Fahrleistungen eines reinrassigen Sportwagens mit den 550 PS (SAE) ihres V8-Motors . Doch Kraft ist noch lange nicht alles. Zu den weiteren Besonderheiten zählen Magnetic Ride Control, ein neuartiges Traktions-Management-System und eine neue Automatik mit Schaltpaddeln am Lenkrad .

Eine weitere europäische Premiere ist der Escalade Hybrid , die weltweit erste Kombination eines großen Luxus-SUV mit einem Hybridantrieb . Das innovative 2-Mode-Hybridsystem senkt den Verbrauch des Escalade im Stadtverkehr um 50 Prozent ohne Abstriche beim Stil, beim Komfort oder beim überragenden Platzangebot - eine Kombination, die den Escalade zu einer modernen Ikone gemacht hat. In den USA kommt das Modell im Sommer 2008 auf den Markt, die Entscheidung über einen möglichen Markteintritt in Europa wird in den kommenden Monaten erwartet. Der Escalade Hybrid ist mit Zwei- und Allradantrieb erhältlich . In der Stadt erlaubt ihm sein 2-Mode-System, beim Start und bei geringen Geschwindigkeiten ausschließlich elektrisch zu fahren. Wenn mehr Kraft verlangt wird, schaltet sich der Benzinantrieb unmerklich zu. Kernelemente des 2-Mode-Hybridsystems sind ein fortschrittliches, elektrisch-variables Getriebe (EVT) und eine 300 Volt Nickel-Metall-Batterie. Beim Benzinmotor handelt es sich um einen 6,0-Liter-V8 mit Zylinderabschaltung (Active Fuel Management - AFM).

Seit über 50 Jahren ist die Corvette die amerikanische Sportwagen-Ikone . Jetzt gibt es zum ersten Mal eine Variante, die es mit allen Supersportwagen der Welt aufnimmt. Das Herz der Corvette ZR1 ist ein aufgeladener 6,2-Liter-V8-Motor mit 620 PS (SAE). Ganz wesentlich für die erwarteten Fahrleistungen wie eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 320 km/h ist das ausgezeichnete Leistungsgewicht des Coupés, das etwas über 1.500 Kilogramm wiegen wird. Entscheidend dafür ist der extensive Einsatz von Teilen aus Kohlefaser, zum Beispiel für die vorderen Kotflügel, die Motorhaube und das Dach. Das schnellste Auto, das GM je produzierte , wird wahrscheinlich gegen Ende des Jahres auf dem europäischen Markt verfügbar sein.

Corvette: Mit dem ZR1 in der Welt der Supersportwagen

Kompakt, jugendlich und außergewöhnlich variabel: Das ist der HUMMER HX Concept . Nach seiner Premiere bei der Detroit Motor Show kommt der kompromisslose Offroader zum Genfer Salon erstmals nach Europa. Seine Karosserie kann in Minutenschnelle an die Bedürfnisse der Passagiere angepasst werden. Durch herausnehmbare Dachteile und ein demontierbares hinteres Dachteil kann der HX Concept schnell in einen Pick-up oder ein Cabrio verwandelt werden. Noch mehr Frischluft-Gefühl erzeugt der Ausbau der Türen - besonders beliebt bei ernsthaften Offroad-Ausflügen. Genauso schnell sind die Kotflügelverbreiterungen demontiert, was die Geländegängigkeit weiter erhöht. Angetrieben wird die Studie von einem E85 FlexFuel 3,6-Liter-V6 .

HUMMER: Der HX Concept ist extrem geländegängig und wandelbar

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