GM arbeitet an selbst fahrenden Autos

Bis Ende des Jahrzehnts sieht GM die Möglichkeit, seine Autos auch ohne Zutun des Fahrers über die Straßen zu bewegen.

In vielen Science Fiction-Filmen hat man schon Autos gesehen, die ohne Eingriff des Fahrers durch die Straßen der Stadt flitzen. Wenn es nach GM geht, könnte diese Vision schon Ende des Jahrzehnts Wirklichkeit werden. Die Techniker arbeiten daran, die bereits bestehenden Sicherheitsfeatures mit weiteren, neuen Lösungen zu kombinieren, die eine Autofahrt ohne Zutun des Fahrers ermöglichen.

Erreichen möchte man das mit unzähligen Sensoren, Radar, GPS und Kameras, sowie der Verknüpfung des Autos mit den von der Stadt betriebenen Verkehrszeichen- und Leitsystemen. Kombiniert wird das Ganze noch mit den digitalen Karten und neuen Assistenzsystemen, die bereits in den nächsten Jahren Einzug in die verschiedenen GM-Modelle halten sollen.

Ein wichtiger Punkt ist dabei sicher auch die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, die eine genaue Positionierung und Wegberechnung der anderen Verkehrsteilnehmer ermöglichen soll.

Ob der Zeitplan von GM realistisch ist, lässt sich schwer sagen. Zum einen können neue Fahrzeuge natürlich mit allen notwendigen Technologien ausgerüstet werden, jedoch muss man sich auch hier immer am schwächsten Glied der Kette orientieren und ältere Autos, die nicht von heute auf morgen aus dem Straßenverkehr verschwinden, berücksichtigen.

Und vor allem in den USA bleibt die Frage, ob es sich die Hersteller leisten können, im Falle eines Systemausfalls die drohenden Klagen zu bewältigen. Ein Punkt, der schon heute viele Hersteller veranlasst, so manche Assistenzsysteme die verfügbar wären, nicht in den USA anzubieten.

Bis zum Ende des Jahrzehnts vergeht aber noch viel Zeit, und wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

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