Nissan Premiummarke Infiniti ab 2008 auch in Europa

Start mit neuer Modellgeneration und eigenem Händler- und Servicenetz

Nissan hat heute die europaweite Markteinführung seiner Premiummarke Infiniti für das Jahr 2008 angekündigt. Die Pläne hierfür erläuterte Carlos Ghosn, Nissan Präsident und CEO, bei der Präsentation der Finanzergebnisse des Geschäftsjahres 2005 in Tokio.

Die Marke Infiniti, mit der Nissan 1989 bei ihrer Einführung in den USA und Kanada in das Premiumsegment vorstieß, wird zur Zeit in Nordamerika, Taiwan, dem Mittleren Osten und Korea angeboten. Noch in diesem Jahr wird Infiniti auf dem russischen Markt starten, 2007 folgen China und die Ukraine.

"Wir haben uns 1999 dazu entschlossen, verstärkt in die Marke Infiniti zu investieren. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Entwicklung herausragender Produkte und auf höchster Kundenzufriedenheit", sagte Carlos Ghosn. "Dies machte Infiniti zu der am schnellsten wachsenden US-Luxus-Marke , deren Produkte weltweit für das Zusammenspiel von Design, Leistung und Luxus bekannt sind. Wir sind nun bereit, diese einzigartige Marke auch den europäischen Kunden anzubieten."

In Europa soll Infiniti über ein eigens dafür geschaffenes Händler- und Service-Netz vertrieben werden. Genaueres zur Produktpalette und zur Vertriebsstruktur wird in Zukunft noch bekannt gegeben.

"2008 ist der beste Zeitpunkt, um die Verkaufsgeschäfte von Infiniti in Europa aufzunehmen", erläuterte Brian Carolin, Senior Vice President Sales and Marketing bei Nissan Europe. "Auf diese Weise starten wir pünktlich zur Einführung der neuen Infiniti Modell-Generation mit einer kompletten und konkurrenzfähigen Palette an Benzin- und Dieselmotoren, die auf die speziellen Ansprüche der europäischen Premiumkunden zugeschnitten sind."

Mit zeitgemäßem Design, dynamischen Fahrleistungen und exklusiver Kundenbetreuung hat sich Infiniti in den letzten Jahren eine sehr gute Position erarbeitet. Seit der Wiedererstarkung der Marke Nissan 1999 wuchsen die Infiniti-Verkaufszahlen in den USA um 88 Prozent auf 136.400 Einheiten im vergangenen Jahr.