Jaguar C-X75 wird gebaut

Am Pariser Autosalon 2010 zeigte Jaguar den C-X75 noch als Elektrosportwagen-Studie. Jetzt wird der Supersportwagen mit Hybridantrieb in Kleinserie gebaut.

Schon einmal sorgte Jaguar mit einem Supersportwagen für Furore, der Jaguar XJ220 stellte 1992 die Autowelt auf den Kopf. Jetzt bringt die englische Nobelschmiede erneut einen Supersportwagen in limitierter Auflage auf die Straße.

Insgesamt 250 Fahrzeuge soll es von dem allradgetriebenen Hybridsportwagen C-X75 geben. Auch wenn man nicht auf reinen Elektroantrieb setzt, soll der C-X75 trotzdem neue Maßstäbe im Bereich der Energieeffizienz setzen.

Jaguar hat für die Fertigstellung des C-X75 eine Technologie-Partnerschaft mit dem britischen F1-Rennstall Williams F1 geschlossen. Genaue Leistungsdaten für den C-X75 hat man noch nicht verraten, nur, dass ein Motor mit kleinem Hubraum, aber hoher Aufladung, in Kombination mit je einem Elektromotor pro Achse für Fahrleistungen der Superlative sorgen soll.

Der C-X75 soll bis zu 50 Kilometer rein elektrisch fahren können und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erreichen. Den Sprint von 0 auf 60 Meilen (96 km/h) erledigt die sportlichste Raubkatze aller Zeiten in unter 3 Sekunden, von 0 auf 100 Meilen ist man dann in unter 6 Sekunden.

Trotz dieser Fahrleistungen soll der Verbrauch äußerst gering sein, Jaguar spricht von einem CO2-Ausstoß von unter 99 Gram pro Kilometer. Der C-X75 ist somit nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr sparsam.

Nur schnell zu sein reicht in dieser Fahrzeugklasse aber nicht, das Handling muss der Leistung entsprechend auch perfekt sein. Hier kommt dann wieder der Technologie-Partner ins Spiel, der sein Know-How bezüglich Aerodynamik, Straßenlage und der Verwendung von Leichtbaumaterialien mit einbringen wird.

Wer einen C-X75 sein Eigen nennen möchte, sollte mindestens 800.000 Euro zur freien Verfügung haben. Soviel kostet der Supersportwagen je nach Markt und Steuern, wenn er ab 2013 zu den ersten Kunden rollen wird.

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