Der neue KIA Carens : Premiere in Madrid

Völlige Neuentwicklung, größer und als Siebensitzer erhältlich

Anlässlich des ersten Madrider Autosalons feierte der völlig neu entwickelte KIA Carens am 25. Mai 2006 seine Weltpremiere. Bei den heimischen Händlern wird das fünftürige Modell zu Herbstbeginn erwartet.

Länger, breiter und auch höher als das gegenwärtige Modell, wird der völlig neue, 4.545 mm lange KIA Carens in einer siebensitzigen Version in Österreich starten. Die Sitze der dritten Reihe lassen sich dabei auch völlig flach im Boden versenken. Eine Fünfsitzer-Variante wird etwas später folgen . Vor allem der Radstand wurde gegenüber dem Vorgänger signifikant verlängert (um 130 mm), was vor allem dem Innenraum zugute kommt. Bei versenkter zweiter und dritter Sitzreihe bietet der neue KIA Carens ein Ladevolumen von über 2.100 Litern .

Mit seinem Vorgänger hat der neue Carens nur den Namen gemein. Er baut auf der Plattform der Magentis-Limousine auf. Die Zweiliter-Vierzylindermotoren leisten als Benziner 144 PS bzw. als Diesel mit serienmäßigem Partikelfilter 140 PS. Während der Benziner serienmäßig mit einem Fünfganggetriebe zu schalten ist, gibt es beim Diesel sechs Gänge. Eine Automatik ist bei beiden Motorvarianten optional verfügbar. Ebenso teilt sich der neue Carens mit dem KIA Magentis auch das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorne und hinten. Besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf die Lenkung gelegt. Direkte Auslegung mit 2,86 Umdrehungen sorgen bei der hydraulischen Servolenkung für ein gutes Gefühl der Wendigkeit. Belüftete vordere sowie massive hintere Scheibenbremsen sorgen zusammen mit ABS und elektronischer Bremskraftverteilung für zuverlässige Bremsleistung.

Keine Blöße erlaubt sich KIA auch bei diesem neuen Modell im Bereich der Sicherheit : ESP, mindestens sechs Airbags und aktive Kopfstützen sind eine Selbstverständlichkeit.

Während der Vorgänger im Jahr 2005 europaweit etwa 17.000 Käufer fand, rechnet KIA beim neuen Carens mit zumindest 25.000 Einheiten im kommenden Jahr und bis zu 50.000 im Jahr 2008. Erwartet wird für Gesamteuropa ein Dieselanteil von rund 65 %, wobei dieser Wert in Österreich eher bei 90 % liegen wird.


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