Neue Kia-Modelle am Pariser Autosalon

Die Modelle der "Green Zone" legen Hauptaugenmerk auf Umweltfreundlichkeit

Der KIA SOUL bedeutet für KIA eine revolutionäre Erweiterung des Modellangebotes . Als selbstbewusstes Design-Statement soll er sowohl in Europa als auch in Asien und Amerika neue Kundengruppen für die Marke KIA begeistern.

Peter Schreyer begleitete als Chief Design Officer von KIA Motors den KIA SOUL auf seinem Weg von der Stylingstudie, die erstmals in Detroit im Jänner 2006 präsentiert wurde, zur Serienreife. "Der neue KIA SOUL wird einen Durchbruch markieren für die Marke KIA in ihrer Entwicklung hin zu einer Design-orientierten Marke, die durch individuelle Modelle Begehrlichkeit weckt", so Schreyer und weiter: "Ich bin mir sicher, dass der KIA SOUL, so wie in den USA erdacht, in Korea entwickelt und in Europa feinabgestimmt wurde, einen unverwechselbaren Stil mitbringt, der Käufer überzeugt und für einen Markterfolg sorgt."

Doch Design ist nicht alles. Der KIA SOUL punktet außerdem mit einem überdurchschnittlichen Raumangebot sowie mit einer für KIA neuartigen Ausstattungsvielfalt. Sicherheit und Klimakomfort stehen außer Diskussion. Jeder KIA SOUL wird in Österreich serienmäßig mit sechs Airbags, ESP sowie Klimaanlage ausgeliefert.

Im Entertainment-Bereich überrascht der KIA SOUL mit einer serienmäßigen Soundanlage, bestehend aus einem RDS-CD-Radio mit MP3-Kompatibilität , 112 Watt Leistung, sechs Lautsprechern und innovativer Power-Bass-Technologie. Mehrere wählbare Interieur-Linien sowie eine große Auswahl an Zubehör auch im Styling-Bereich unterstreichen den Lifestyle-Anspruch des neuen Modells.

Im KIA SOUL kommen Benzin- und Dieselmotoren mit jeweils 1,6 Liter Hubraum zum Einsatz. Der Benzinmotor leistet 126 PS , der Diesel 115 PS . Weitere Motorvarianten mit niedrigerer Leistung sind in Vorbereitung. Der Verbrauch des KIA SOUL bewegt sich zwischen 5,1 und 6,6 Litern auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 137-159 g/km.

KIA Motors plant, rund 136.000 KIA SOUL jährlich im koreanischen Werk Gwangju zu fertigen. Davon werden etwa 30.000 Fahrzeuge ihren Weg nach Europa finden. KIA Austria rechnet für 2009 mit rund 500 verkauften Modellen. Das Modell wird ab Anfang Februar bei den heimischen Händlern verfügbar sein.

KIA "Green Zone"

Vier Modelle bilden die KIA "Green Zone" auf dem Pariser Salon, der KIA cee'd ISG, KIA SOUL Hybrid, KIA cee'd Hybrid sowie KIA Sportage FCEV .

Der KIA cee'd ISG (idle stop & go) spart Sprit mittels intelligentem Start-Stopp-System und wird in Kürze als Serienfahrzeug verfügbar sein. Voraussichtlich ab Jahresanfang 2009 können Benzin getriebene KIA cee'd ISG geordert werden. Im Frühjahr 2009 folgen dann die Diesel-Modelle. Mit dem innovativen Start-Stopp-System des KIA cee'd wird der Kraftstoffverbrauch um bis zu 15 % gesenkt .

Zwei Hybrid-Fahrzeuge erleben ihre Weltpremiere in Paris: der KIA cee'd Hybrid und der KIA SOUL Hybrid. Bei letzterem sind Motorhaube und Unterboden tansparent ausgeführt um die eingesetzte Technologie sichtbar zu machen.

Der KIA SOUL Hybrid ist mit einem 1,6-l-Benzinmotor ausgerüstet kombiniert mit einem 15 kW , 105 Nm starken Elektromotor . Die beiden Triebwerke geben ihre Kraft über ein von KIA entwickeltes stufenloses CVT-Getriebe ab. Weiters weist der Antriebsstrang ISG (Start-Stopp) und Bremsenergie-Rückgewinnung auf. Der Prototype ist so konstruiert, dass er einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 l auf 100 Kilometer aufweist bzw. einen CO2-Ausstoß von 117 g/km , was einer Einsparung von 26,4 % entspricht.

Der KIA cee'd Hybrid wurde in den Forschungs- und Entwicklungszentren von KIA konstruiert und wird bereits auf der Straße getestet. Wie der ausgestellte KIA SOUL Hybrid kombiniert der KIA cee'd Hybrid einen 1,6-l-Benzinmotor mit einem 15 kW starken Elektromotor. Damit wird ein Verbrauch von 4,9 Liter auf 100 Kilometer erzielt bzw. ein CO2-Ausstoß von 114 g/km .

Seit geraumer Zeit sind Fahrzeuge von KIA mit Brennstoffzelle und Wasserstoffantrieb in Korea und in Kalifornien im Testeinsatz unterwegs. Anlässlich des Autosalons von Paris fand ein solcher fahrbereiter KIA Sportage FCEV den Weg nach Europa. Intensive Forschung und lang dauernde, harte Tests führten zu einem zukunftsfähigen und leistungsstarken Package bestehend aus einem 100 kW (136 PS) starken Brennstoffzellenantrieb kombiniert mit 152 Volt Lithium-Ionen-Polymer-Batterien . Damit kann eine Reichweite von 300 Kilometern erzielt werden. Der KIA Sportage FCEV ist selbst Kaltstartbedingungen unter 0°C gewachsen. Die mit Wasserstoff gespeisten Brennstoffzellen und der Antriebsstrang wurden von KIA Motors im Konzern selbst entwickelt.

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